Warum nuckelt mein Hund?

Shownotes

Viele Hundehalter kennen es: Der Hund nuckelt an einem Stofftier, einer Decke oder an anderen weichen Gegenständen. Für die einen wirkt es niedlich, für die anderen beunruhigend. Doch was bedeutet dieses Verhalten eigentlich wirklich?

In dieser Podcastfolge schauen wir gemeinsam genauer hin: Nuckeln ist nicht einfach nur eine Marotte oder ein harmloser Tick. Es ist oft ein Hinweis darauf, dass dein Hund versucht, sich über orale Aktivität selbst zu regulieren. Denn beim Saugen und Nuckeln werden beruhigende Prozesse im Körper aktiviert: Endorphine werden ausgeschüttet, Stresshormone reduziert und der Parasympathikus, also der beruhigende Teil des Nervensystems, wird angesprochen.

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🎵 Musik: Intro-/Outro-Musik: Uplifting Acoustic Summer Folk von “Lucky Tunes”, lizenziert über Audiojungle (Envato Market).

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00:00:13: Sprecher 1: Hallo und herzlich willkommen zum Hundewohl-Podcast.

00:00:16: Sprecher 1: Dein Hund spricht, hörst du zu, der Podcast,

00:00:19: Sprecher 1: der dich mit deinem Hund zusammenführt.

00:00:22: Sprecher 1: Mein Name ist Desiree, Hundeverhaltensberaterin mit Herz und

00:00:25: Sprecher 1: Leidenschaft.

00:00:26: Sprecher 1: In diesem Podcast erfährst du von mir, wie

00:00:28: Sprecher 1: du deinem Traum von einem harmonischen und entspannten

00:00:30: Sprecher 1: Alltag mit Hunden näher kommst, indem du lernst

00:00:33: Sprecher 1: ihn zu verstehen.

00:00:34: Sprecher 1: Besuche gerne auch meine Homepage unter hundezentrum-hundewohl

00:00:37: Sprecher 1: .com.

00:00:38: Sprecher 1: Dort findest du eine Auswahl an Online-Kursen,

00:00:40: Sprecher 1: die dir helfen, ein besseres Verständnis für deinen

00:00:43: Sprecher 1: Hund zu entwickeln und euer Alltagstraining zu optimieren.

00:00:46: Sprecher 1: Zudem hast du die Möglichkeit, eine individuelle Beratung

00:00:49: Sprecher 1: oder ein 1-zu-1-Coaching mit mir

00:00:51: Sprecher 1: zu buchen.

00:00:52: Sprecher 1: Bei Fragen kannst du dich jederzeit per E

00:00:54: Sprecher 1: Mail oder per Instagram-Nachricht an mich wenden.

00:00:57: Sprecher 1: Alle wichtigen Links findest du hier in meinen

00:00:59: Sprecher 1: Show Notes.

00:01:07: Sprecher 1: Hallo und herzlich willkommen zu meiner heutigen Podcast

00:01:11: Sprecher 1: Folge.

00:01:12: Sprecher 1: Mit einem mal wieder sehr spannenden Thema, das

00:01:16: Sprecher 1: wirklich viele Hundehalter beschäftigt.

00:01:18: Sprecher 1: Denn die Frage erreicht mich sehr oft und

00:01:21: Sprecher 1: zwar, warum nuckelt mein Hund an Stofftieren oder

00:01:25: Sprecher 1: sonstigen?

00:01:27: Sprecher 1: Ist es vielleicht Selbstregulation, Genetik oder vielleicht sogar

00:01:32: Sprecher 1: Stress?

00:01:32: Sprecher 1: Dieser Sache wollen wir jetzt hier heute einmal

00:01:35: Sprecher 1: auf den Grund gehen.

00:01:37: Sprecher 1: Denn viele Hundehalter finden es süß, wenn ihr

00:01:41: Sprecher 1: Hund an einem Stofftier nuckelt.

00:01:42: Sprecher 1: Andere aber auch wiederum sind irritiert und sorgen

00:01:45: Sprecher 1: sich sogar.

00:01:46: Sprecher 1: Aber kaum jemand fragt sich, was macht mein

00:01:52: Sprecher 1: Hund denn da genau?

00:01:53: Sprecher 1: Wozu dient das Nuckeln?

00:01:56: Sprecher 1: Was reguliert er dort vielleicht?

00:02:00: Sprecher 1: Das Ziel der heutigen Folge für dich, für

00:02:03: Sprecher 1: euch soll sein, dass ihr nicht bewertet, sondern

00:02:07: Sprecher 1: einordnet.

00:02:08: Sprecher 1: Denn Nuckeln ist kein Tick, es ist ein

00:02:11: Sprecher 1: Hinweis auf das Nervensystem.

00:02:13: Sprecher 1: So, lasst uns mal genau dahin einsteigen, was

00:02:16: Sprecher 1: denn Nuckeln überhaupt bedeutet, beziehungsweise was beim Nuckeln

00:02:20: Sprecher 1: im Körper passiert.

00:02:22: Sprecher 1: Nuckeln oder Saugen ist kein Zufallsverhalten, denn beim

00:02:26: Sprecher 1: Saugen werden Endorphine ausgeschüttet.

00:02:29: Sprecher 1: Ja, die Glückshormone, Stresshormone, also das Cortisol wird

00:02:34: Sprecher 1: reduziert.

00:02:36: Sprecher 1: So, und jetzt wird es psychologisch.

00:02:38: Sprecher 1: Der Parasympathikus wird aktiviert.

00:02:41: Sprecher 1: Was ist denn der Parasympathikus?

00:02:42: Sprecher 1: Das ist ein Teil des autonomen Nervensystems.

00:02:45: Sprecher 1: Wenn der Parasympathikus aktiv ist, dann wirkt das

00:02:48: Sprecher 1: beruhigend auf den Körper.

00:02:50: Sprecher 1: Also werden gewisse Bereiche aktiviert.

00:02:52: Sprecher 1: Das Herz, also der Herzschlag kann sich verlangsamen,

00:02:55: Sprecher 1: die Atmung wird ruhiger, die Verdauung kann aktiviert

00:02:58: Sprecher 1: werden, Muskeln entspannen sich und Stresshormone sinken.

00:03:04: Sprecher 1: Also kurz gesagt, der Hund berührt sich selbst.

00:03:07: Sprecher 1: Das Verhalten erfüllt also eine Funktion, nämlich eine

00:03:11: Sprecher 1: Regulation.

00:03:13: Sprecher 1: Wo viele von ausgehen, was die Ursache für

00:03:17: Sprecher 1: das Nuckeln ist, und das ist auch sehr

00:03:19: Sprecher 1: weit verbreitet und hat auch seine Richtigkeit, aber

00:03:21: Sprecher 1: natürlich nicht immer, ist das, wenn Welpen zu

00:03:24: Sprecher 1: früh abgesetzt worden sind von der Mutter.

00:03:26: Sprecher 1: Oder halt unsicher gebunden sind.

00:03:29: Sprecher 1: Dieses orale Verhalten, das stammt ja ursprünglich aus

00:03:33: Sprecher 1: dem Welpenalter.

00:03:34: Sprecher 1: In den Augen bedeutet Nähe, Sicherheit, Bindung, Beruhigung.

00:03:40: Sprecher 1: Wird ein Hund also sehr früh getrennt oder

00:03:44: Sprecher 1: fehlt ihm emotionale Stabilität, bleibt dieses Verhalten, also

00:03:48: Sprecher 1: dieses Muster manchmal erhalten.

00:03:51: Sprecher 1: Natürlich nicht immer.

00:03:52: Sprecher 1: Denn nicht jeder nuckelnde Hund ist automatisch traumatisiert.

00:03:57: Sprecher 1: Da kommen wir nämlich jetzt gleich nochmal drauf,

00:03:59: Sprecher 1: denn das wäre viel zu einfach gedacht.

00:04:01: Sprecher 1: Also wenn dein Hund nuckelt, kann die Ursache

00:04:04: Sprecher 1: sein, dass er zu früh abgesetzt worden ist,

00:04:07: Sprecher 1: muss aber nicht.

00:04:08: Sprecher 1: Und was noch sonstige Gründe sein können, wären

00:04:12: Sprecher 1: zum Beispiel Stress.

00:04:13: Sprecher 1: Aktueller Stress, alltäglicher Stress, denn das ist das

00:04:17: Sprecher 1: häufigste Thema.

00:04:18: Sprecher 1: Denn in der Praxis ist Nuckeln oft kein

00:04:20: Sprecher 1: Vergangenheits-, sondern ein Gegenwartsthema.

00:04:25: Sprecher 1: Richtig bedeutet, dass im Hier und Jetzt etwas

00:04:28: Sprecher 1: stattfindet, das den Hund dazu bringt, es zu

00:04:31: Sprecher 1: regulieren über das Nuckeln.

00:04:32: Sprecher 1: Typische Auslöser dafür sind eine ständige hohe Erwartungshaltung,

00:04:36: Sprecher 1: unklare Führung, zu viel Verantwortung, Reizüberflutung, fehlende

00:04:42: Sprecher 1: Ruhekompetenz.

00:04:44: Sprecher 1: Der Hund kompensiert dann darüber, er reguliert seinen

00:04:47: Sprecher 1: Stress.

00:04:48: Sprecher 1: Das Nuckeln ist aber auch nicht das Problem

00:04:50: Sprecher 1: an sich, es ist ja nur das Symptom.

00:04:52: Sprecher 1: In der Alltag ist es sehr häufig.

00:04:54: Sprecher 1: Das ist tatsächlich das allerhäufigste Thema, der Stress.

00:04:58: Sprecher 1: Der Stress ist bei so vielen Hunden so

00:05:00: Sprecher 1: groß und wird sehr, sehr oft nicht erkannt.

00:05:03: Sprecher 1: Ich habe tatsächlich schon einige Male Gegenwind erhalten,

00:05:08: Sprecher 1: wenn ich geäußert habe, dass der eigene Hund

00:05:12: Sprecher 1: sehr gestresst ist.

00:05:16: Sprecher 1: Da kam dann die Aussage, was soll denn

00:05:18: Sprecher 1: mein Hund für Stress haben?

00:05:19: Sprecher 1: Manche Menschen haben gar keine Vorstellung davon, dass

00:05:21: Sprecher 1: Hunde gestresst sein können und was Hunde stressen

00:05:24: Sprecher 1: können.

00:05:25: Sprecher 1: Sie denken, ich gehe den ganzen Tag arbeiten,

00:05:27: Sprecher 1: ich sorge für sein Futter, und da braucht

00:05:28: Sprecher 1: er einfach nur, Hund zu sein.

00:05:30: Sprecher 1: Aber so einfach ist das nicht, das ist

00:05:32: Sprecher 1: viel zu einfach gedacht.

00:05:33: Sprecher 1: Denn unsere Hunde haben eine Menge zu tun

00:05:35: Sprecher 1: in unserem Alltag.

00:05:36: Sprecher 1: Unsere Hunde sind soziale Wesen, wie wir ja

00:05:38: Sprecher 1: alle wissen.

00:05:39: Sprecher 1: Und wenn wir in einem sozialen Gefüge zusammenleben,

00:05:43: Sprecher 1: dann gibt es Aufgabenbereiche zu erledigen.

00:05:45: Sprecher 1: Ja, richtig, Aufgabenbereiche, die Hunde dann übernehmen.

00:05:49: Sprecher 1: Und wir Menschen, das noch nicht mal mitbekommen,

00:05:51: Sprecher 1: dass sie diese Aufgabenbereiche übernehmen.

00:05:53: Sprecher 1: Unsere Hunde dann auch sehr überfordert sind in

00:05:57: Sprecher 1: diesen Alltagsverantwortungen.

00:05:59: Sprecher 1: Dann keine Führung erhalten und klare Aussagen des

00:06:02: Sprecher 1: Menschen ständig, ständig.

00:06:04: Sprecher 1: Wir reden ja nicht von Einzelfällen, also von

00:06:05: Sprecher 1: dem, was einmal passiert.

00:06:07: Sprecher 1: Das ist Alltag bei diesen Hunden, Alltag.

00:06:11: Sprecher 1: Und deswegen ist es so wichtig, immer die

00:06:13: Sprecher 1: Stresssignale zu erkennen.

00:06:15: Sprecher 1: Stresssignale, auch die ganz feinen.

00:06:17: Sprecher 1: Unsere Hunde äußern, deuten, deuten ihren Stress.

00:06:20: Sprecher 1: Und das können wir sehr gut erkennen, wenn

00:06:22: Sprecher 1: wir uns denn der Sprache menschlich sind.

00:06:25: Sprecher 1: Also verstehen, was mein Hund äußert.

00:06:28: Sprecher 1: Ja, ihr merkt, es kommt immer wieder darauf

00:06:30: Sprecher 1: zurück, dass das Allerwichtigste ist, bei jedem Thema

00:06:32: Sprecher 1: den Hund zu verstehen.

00:06:34: Sprecher 1: Seine Ausdrucksweise zu verstehen, seine Körpersprache und sein

00:06:36: Sprecher 1: Verhalten zu verstehen.

00:06:38: Sprecher 1: Und wenn man das versteht, dann kann man

00:06:39: Sprecher 1: nämlich auch solchen Stresssymptomen vorbeugen.

00:06:42: Sprecher 1: Es gibt aber noch einen interessanten Grund, nämlich

00:06:47: Sprecher 1: manche Rassen, die Retrieverhalter, erkennen sich jetzt ganz

00:06:51: Sprecher 1: bestimmt wieder.

00:06:52: Sprecher 1: Der eine oder andere hat jetzt vor dem

00:06:54: Sprecher 1: Kopf, ja, die Retriever, bei denen ist das

00:06:55: Sprecher 1: ja ganz normal, die machen das halt.

00:06:59: Sprecher 1: Also es sind ja auch nicht nur die

00:07:00: Sprecher 1: Retriever.

00:07:01: Sprecher 1: Es sind auch die Dobermänner beispielsweise oder Walmarana.

00:07:06: Sprecher 1: Aber warum überhaupt?

00:07:08: Sprecher 1: Warum sind diese Hunde anfällig dafür?

00:07:12: Sprecher 1: Man sieht es ja auch sehr häufig.

00:07:14: Sprecher 1: Der Golden Retriever oder der Labrador, der während

00:07:17: Sprecher 1: dem Spaziergang etwas im Maul trägt.

00:07:20: Sprecher 1: Ganz genau.

00:07:21: Sprecher 1: Vielleicht hast du dich das sogar schon gefragt,

00:07:23: Sprecher 1: warum dein Hund das Bedürfnis hat, etwas im

00:07:25: Sprecher 1: Maul zu tragen während des Spaziergangs.

00:07:27: Sprecher 1: Einen Ball, einen Stock, den Dummy, was auch

00:07:30: Sprecher 1: immer.

00:07:30: Sprecher 1: Denn diese Rassen sind darauf gezüchtet worden.

00:07:34: Sprecher 1: Besonders die Retriever.

00:07:35: Sprecher 1: Ja, die wurden darauf gezüchtet, wild, weich zu

00:07:38: Sprecher 1: tragen.

00:07:39: Sprecher 1: Ja, dann müssen wir an die Genetik, dann

00:07:42: Sprecher 1: müssen wir an den Ursprung, müssen wir da

00:07:43: Sprecher 1: zurück.

00:07:44: Sprecher 1: Wofür ist denn der Labrador Retriever oder der

00:07:46: Sprecher 1: Golden Retriever überhaupt gezüchtet worden?

00:07:48: Sprecher 1: Und dann kommt man auch darauf, warum diese

00:07:51: Sprecher 1: Hunde ganz besonders gerne, wie wir immer gerne

00:07:54: Sprecher 1: ausdrücken, etwas im Maul tragen.

00:07:56: Sprecher 1: Denn diese Maulaktivität wirkt bei ihnen regulierend.

00:08:01: Sprecher 1: Ganz genau.

00:08:02: Sprecher 1: Sie regulieren sich also darüber, dass sie etwas

00:08:04: Sprecher 1: im Maul tragen.

00:08:05: Sprecher 1: So, was aber noch hineingezüchtet worden ist, sind

00:08:08: Sprecher 1: Dobermann und Weimaraner, sind extrem menschenbezogen.

00:08:12: Sprecher 1: Sie reagieren sehr sensibel auf Unsicherheit und fehlende

00:08:16: Sprecher 1: Struktur, was dann auch wieder auf die Regulation

00:08:19: Sprecher 1: zurückführt, wenn sie nuckeln.

00:08:21: Sprecher 1: So, was zusätzlich noch dazu zählt, ist das

00:08:24: Sprecher 1: sensible Nervensystem.

00:08:26: Sprecher 1: Viele moderne Linien wurden auf ein weiches Wesen

00:08:31: Sprecher 1: gezüchtet.

00:08:32: Sprecher 1: Das bedeutet oft, dass sie eine hohe emotionale

00:08:34: Sprecher 1: Durchlässigkeit haben, hoch emotional sind, eine schnelle Stressaktivierung

00:08:41: Sprecher 1: haben.

00:08:42: Sprecher 1: Dobermänner und Weimaraner sind sehr stressanfällig.

00:08:47: Sprecher 1: Und was diese Hunde denn daraufhin auch bedingt

00:08:50: Sprecher 1: haben, ist eine stärkere Regulationsbedürftigkeit, einen höheren

00:08:56: Sprecher 1: Regulationsbedarf.

00:08:58: Sprecher 1: Ja, richtig.

00:08:58: Sprecher 1: Wenn der Hund sehr schnell in Stress gerät,

00:09:01: Sprecher 1: also ein feines Nervenkostüm hat, und die Weimaraner

00:09:04: Sprecher 1: und Dobermann-Alter unter euch werden mir dies

00:09:06: Sprecher 1: jetzt bestätigen, natürlich nicht jeder.

00:09:10: Sprecher 1: Individualität ist immer als erstes anzusehen, aber so

00:09:14: Sprecher 1: im Durchschnitt, worauf sie auch gezüchtet worden sind.

00:09:17: Sprecher 1: Das ist ja jetzt hier gerade das Thema.

00:09:18: Sprecher 1: Ja, die werden bestätigen, dass sie ein schwaches

00:09:21: Sprecher 1: Nervenkostüm haben, dass sie sehr schnell hochfahren, dass

00:09:24: Sprecher 1: sie sehr schwer wieder runterkommen.

00:09:27: Sprecher 1: Und wenn man da nicht von Anfang an

00:09:29: Sprecher 1: die Kurve bekommt, heißt von Anfang an einlenken,

00:09:33: Sprecher 1: den Hund von Anfang an unterstützt, dann steigert

00:09:36: Sprecher 1: sich dieses Verhalten.

00:09:37: Sprecher 1: Es wird immer intensiver.

00:09:38: Sprecher 1: Der Hund hat es immer schwerer, sich zu

00:09:41: Sprecher 1: regulieren.

00:09:42: Sprecher 1: Und dann entsteht ein Teufelskreis.

00:09:44: Sprecher 1: Der Hund kommt von alleine gar nicht mehr

00:09:46: Sprecher 1: runter.

00:09:46: Sprecher 1: Der Mensch mit seinem in dem Bezug fehlenden

00:09:50: Sprecher 1: Wissen hat dann keine Möglichkeit, den Hund weiter

00:09:54: Sprecher 1: zu unterstützen und gelangt dann in die Hilflosigkeit,

00:09:57: Sprecher 1: sodass sich dann halt dieser Teufelskreis entwickelt.

00:10:00: Sprecher 1: Also die Genetik legt bei diesen Rassen, bei

00:10:04: Sprecher 1: bestimmten Rassen die Tendenz.

00:10:06: Sprecher 1: Aber die Umwelt entscheidet über die Intensität.

00:10:11: Sprecher 1: Ja, es gibt ja auch Retriever, jede Menge

00:10:14: Sprecher 1: Retriever, die überhaupt nichts im Maul tragen wollen,

00:10:17: Sprecher 1: die sich gar nicht intensiv über das Maul

00:10:18: Sprecher 1: regulieren.

00:10:19: Sprecher 1: Und andere hingegen sehr intensiv.

00:10:22: Sprecher 1: Wie ja schon gesagt, ein ganz individuelles Thema.

00:10:27: Sprecher 1: Einen kurzen Moment bitte.

00:10:28: Sprecher 1: Ich möchte euch unbedingt etwas erzählen.

00:10:30: Sprecher 1: Und zwar geht es um die Darmgesundheit meines

00:10:32: Sprecher 1: Kleinen.

00:10:33: Sprecher 1: Dieser hatte von Anfang an, seit ich ihn

00:10:35: Sprecher 1: bekommen habe, immense Darmprobleme und habe hin und

00:10:37: Sprecher 1: her versucht mit diversen Supplements und bin dann

00:10:40: Sprecher 1: letztendlich auf das Supplement von Tradido gestoßen.

00:10:42: Sprecher 1: In meinem Fall habe ich die Variante Sensitive

00:10:45: Sprecher 1: genommen.

00:10:46: Sprecher 1: Dieses besteht aus extrudierten Leinsamen und einem Kräutermix,

00:10:49: Sprecher 1: ist zu 100% natürlich und hat meinem

00:10:51: Sprecher 1: Kleinen endlich dazu verholfen, dass sie seine Darmprobleme

00:10:54: Sprecher 1: quasi in Luft aufgelöst haben.

00:10:56: Sprecher 1: Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, euch davon

00:10:59: Sprecher 1: zu erzählen.

00:11:00: Sprecher 1: Besucht also gerne die Webseite von Tradidog unter

00:11:02: Sprecher 1: www.tradidog.de Mit meinem Rabattcode HUNDEWOHL20 erhaltet

00:11:07: Sprecher 1: ihr als Neukunde 20% Rabatt.

00:11:09: Sprecher 1: Als Bestandskunde erhaltet ihr weiterhin immer 10%

00:11:11: Sprecher 1: Rabatt.

00:11:12: Sprecher 1: Alle Infos findet ihr auch in meinen Shownotes.

00:11:17: Sprecher 1: So, also das Nuckeln erst einmal an sich

00:11:20: Sprecher 1: ist nicht problematisch.

00:11:23: Sprecher 1: Problematisch wird es erst, wenn es sehr arg

00:11:28: Sprecher 1: absolviert wird, also sehr intensiv absolviert wird.

00:11:30: Sprecher 1: Aber schauen wir uns erst mal an, wann

00:11:32: Sprecher 1: es unproblematisch ist.

00:11:34: Sprecher 1: Unproblematisch ist es, wenn es mal hin und

00:11:37: Sprecher 1: wieder angewendet wird, wenn es mal situativ auftritt.

00:11:40: Sprecher 1: Wenn der Hund dabei weich und entspannt wirkt,

00:11:45: Sprecher 1: wenn der Hund grundsätzlich gut zur Ruhe kommt

00:11:50: Sprecher 1: und nicht nur, wenn er sich dort reinnuckelt,

00:11:53: Sprecher 1: wenn er grundsätzlich auch gut zur Ruhe kommt,

00:11:55: Sprecher 1: also keine Zwanghaftigkeit dadurch entsteht durch das Nuckeln.

00:11:59: Sprecher 1: Wenn man merkt, dass der Hund das Nuckeln

00:12:01: Sprecher 1: wirklich braucht, um runterzukommen, dann ist es kein

00:12:03: Sprecher 1: entspanntes Nuckeln, also kein unproblematisches Verhalten mehr.

00:12:07: Sprecher 1: Dann bedarf es einen ganz genauen Blick auf

00:12:10: Sprecher 1: den Alltag.

00:12:11: Sprecher 1: So, wenn du genauer hinschauen solltest, also wann

00:12:13: Sprecher 1: es problematisch wird, auffällig wird es, wenn dein

00:12:18: Sprecher 1: Hund ohne dieses Ritual nicht abschalten kann.

00:12:20: Sprecher 1: Er sich dort hineinsteigert.

00:12:24: Sprecher 1: Das kann man sehr gut erkennen.

00:12:26: Sprecher 1: Ich habe auch tatsächlich mal ein Reel, einen

00:12:29: Sprecher 1: Remix hochgeladen auf Instagram, wo ein Hund eine

00:12:32: Sprecher 1: Katze knibbelt, also gegenseitige augenscheinliche, gegenseitige Körperpflege

00:12:36: Sprecher 1: betreibt, aber man an seinem Verhalten und an

00:12:39: Sprecher 1: seinen Tönen, die er von sich gibt, sehr

00:12:41: Sprecher 1: gut erkennen kann, dass der Hund dabei ist,

00:12:44: Sprecher 1: sich zu regulieren.

00:12:45: Sprecher 1: Kannst du dir gerne mal anschauen, damit du

00:12:48: Sprecher 1: mal ungefähr ein Bild davon bekommst, wie es

00:12:49: Sprecher 1: aussieht, wenn der Hund sich dort hineinsteigert.

00:12:52: Sprecher 1: Und wenn das Verhalten nach stressigen Situationen zunimmt

00:12:55: Sprecher 1: und wenn er sich generell schlecht regulieren kann,

00:12:58: Sprecher 1: auch ein Hinweis ist, dass eine Reaktivität und

00:13:01: Sprecher 1: Überforderung des Hundes zunimmt.

00:13:04: Sprecher 1: Das sind alles Anzeichen dafür, dass der Hund

00:13:06: Sprecher 1: sich im Stress befindet und dann das Nuckeln

00:13:09: Sprecher 1: als Stressventil nutzt.

00:13:11: Sprecher 1: Dann geht es auch nicht um Abgewöhnen.

00:13:12: Sprecher 1: Dann geht es darum, das Nervensystem, die Alltagsstruktur

00:13:15: Sprecher 1: und Verantwortungsverteilung, Klarheit und Führung, das sind alles

00:13:19: Sprecher 1: Dinge, wo der Mensch sich einbringen muss.

00:13:21: Sprecher 1: Nervensystem entlasten, Alltagsstruktur erstellen, Verantwortungsverteilung,

00:13:25: Sprecher 1: den Hund aus der Verantwortung nehmen, Klarheit und

00:13:28: Sprecher 1: Führung, dass der Hund sich nach seinem Menschen

00:13:30: Sprecher 1: orientieren kann, sich zurücknehmen kann, runterfahren kann.

00:13:33: Sprecher 1: Das ist das Aller, Allerwichtigste, was dann folgen

00:13:38: Sprecher 1: muss.

00:13:38: Sprecher 1: Denn viele versuchen, auch wenn sie merken, dass

00:13:41: Sprecher 1: es sich in ein unnormales Verhalten entwickelt hat,

00:13:45: Sprecher 1: dass der Hund sich da reinsteigert, dass der

00:13:46: Sprecher 1: Mensch jetzt langsam begreift, okay, das ist nicht

00:13:49: Sprecher 1: einfach nur mal so ein Nuckeln.

00:13:51: Sprecher 1: Da steckt jetzt wirklich viel mehr dahinter.

00:13:54: Sprecher 1: Meinem Hund tut das nicht gut.

00:13:55: Sprecher 1: Dann versuchen sie halt, das Stoff hier wegzunehmen

00:13:57: Sprecher 1: oder halt eine Alternative anzubieten, es zu unterbrechen.

00:14:00: Sprecher 1: Das sind ja so die Standardherangebensweisen, die wir

00:14:03: Sprecher 1: dann versuchen.

00:14:05: Sprecher 1: Aber das alles ist halt nur Symptombehandlung.

00:14:07: Sprecher 1: Wenn die Regulation fehlt, dann sucht sich der

00:14:09: Sprecher 1: Hund halt eben ein neues Ventil.

00:14:12: Sprecher 1: Beispielsweise dann auch an die Pfoten gehen, Plättchen

00:14:14: Sprecher 1: kaputtbeißen, was auch immer.

00:14:15: Sprecher 1: Dass der Hund braucht das Ventil, er braucht

00:14:17: Sprecher 1: es.

00:14:18: Sprecher 1: Und mehr Bewegung bitte, mehr Bewegung sollte nicht

00:14:20: Sprecher 1: die Lösung sein.

00:14:22: Sprecher 1: Bitte, bitte, bitte, bitte verwechsel nicht einen überforderten

00:14:25: Sprecher 1: Hund mit einem nicht ausgelasteten Hund.

00:14:27: Sprecher 1: Ein überforderter Hund braucht nicht noch mehr Action.

00:14:31: Sprecher 1: Ganz, ganz wichtiger Hinweis.

00:14:32: Sprecher 1: Ein überforderter Hund braucht nicht noch mehr Action.

00:14:35: Sprecher 1: Ein überforderter Hund braucht Regulation.

00:14:36: Sprecher 1: Ein überforderter Hund braucht Ruhe.

00:14:38: Sprecher 1: Er muss den Stress verarbeiten können.

00:14:40: Sprecher 1: Das Ruhebedürfnis unserer Hunde ist sehr hoch.

00:14:43: Sprecher 1: Wenn sie diesem Ruhebedürfnis nicht nachkommen können, weil

00:14:46: Sprecher 1: sie ständig auf der Wacht sind, dann wird

00:14:47: Sprecher 1: der Hund krank, physisch wie psychisch.

00:14:51: Sprecher 1: Beides ist möglich, je nach Länge des Stresses.

00:14:53: Sprecher 1: Deshalb ist es unfassbar wichtig, es nicht nur

00:14:55: Sprecher 1: zu unterdrücken, sondern unbedingt dem Hund zu helfen.

00:14:59: Sprecher 1: Also, was du denn tun kannst, was wirklich

00:15:02: Sprecher 1: helfen kann.

00:15:03: Sprecher 1: Statt am Verhalten zu arbeiten, arbeite an klarer

00:15:06: Sprecher 1: Verantwortungsübernahme.

00:15:07: Sprecher 1: Du bist verantwortlich, nicht dein Hund.

00:15:10: Sprecher 1: Du regelst Tagesabläufe, nicht dein Hund.

00:15:12: Sprecher 1: Dein Hund übernimmt diese Aufgabenbereiche, die im Alltag

00:15:15: Sprecher 1: so anstehen, wie beispielsweise das Besucherszenario, den Garten

00:15:19: Sprecher 1: übernehmen, auf den Spaziergang passanten Hunde abzuchecken, extremes

00:15:23: Sprecher 1: Markierverhalten beziehungsweise Gebiets abchecken und dann halt

00:15:26: Sprecher 1: gebietsbeanspruchend agieren.

00:15:28: Sprecher 1: Das sind alles Aufgabenbereiche, aus denen du deinen

00:15:30: Sprecher 1: Hund herausnehmen solltest.

00:15:32: Sprecher 1: Du solltest die Verantwortung übernehmen.

00:15:34: Sprecher 1: Denn all das ist Symptombehandlung.

00:15:37: Sprecher 1: Wenn Regulation fehlt, sucht sich der Hund ein

00:15:39: Sprecher 1: neues Ventil.

00:15:41: Sprecher 1: Also, statt am Verhalten zu arbeiten, solltest du

00:15:45: Sprecher 1: lieber an klarer Verantwortungsübernahme arbeiten.

00:15:52: Sprecher 1: Erwartungsmanagement, strukturierte Ruhephasen, dem Ruhebedürfnis wirklich die

00:15:57: Sprecher 1: Möglichkeit zu geben, sich zu regulieren.

00:16:00: Sprecher 1: Weniger Dauerbespaßung.

00:16:02: Sprecher 1: Ruhe geht vor Action.

00:16:04: Sprecher 1: Ganz wichtig, der Körper muss sich durch Ruhen

00:16:08: Sprecher 1: regulieren können.

00:16:10: Sprecher 1: Der Körper muss durch Ruhen Stress verarbeiten können.

00:16:13: Sprecher 1: Solltest für weniger Reizdichte sorgen, also weniger Reize

00:16:17: Sprecher 1: im Alltag generell auftreten lassen oder bestehende Reize

00:16:22: Sprecher 1: zu minimieren, zu eliminieren.

00:16:25: Sprecher 1: Ein Klassiker ist zum Beispiel, dass der Hund

00:16:27: Sprecher 1: aus dem Fenster schaut und draußen beobachtet, was

00:16:29: Sprecher 1: alles so draußen auf der Straße so passiert.

00:16:31: Sprecher 1: Wir gehen nicht davon aus, dass das jetzt

00:16:33: Sprecher 1: dramatisch ist.

00:16:34: Sprecher 1: Aber das ist mit ein Grund für Dauerreize.

00:16:38: Sprecher 1: Auch das ist leider kein nettes Fernsehgucken.

00:16:43: Sprecher 1: Jetzt nur ein Beispiel für viele.

00:16:44: Sprecher 1: Und emotionaler Klarheit.

00:16:47: Sprecher 1: Du solltest klar sein in deinen Aussagen.

00:16:50: Sprecher 1: So klar wie möglich.

00:16:51: Sprecher 1: Dein Hund versteht deine Sprache nicht.

00:16:53: Sprecher 1: Er ist darauf angewiesen, dass du dich so

00:16:54: Sprecher 1: klar und deutlich ausdrückst, wie nur möglich.

00:16:57: Sprecher 1: Sodass er dich verstehen kann.

00:16:59: Sprecher 1: Sodass er verstehen kann, was du von ihm

00:17:00: Sprecher 1: erwartest.

00:17:01: Sprecher 1: Sodass er verstehen kann, was du von ihm

00:17:02: Sprecher 1: gerade gewollt hast, als er erwartet wird.

00:17:05: Sprecher 1: Ein regulierter Hund braucht weniger Kompensationsstrategien.

00:17:11: Sprecher 1: Und noch mal ganz wichtig für dich zu

00:17:14: Sprecher 1: wissen.

00:17:14: Sprecher 1: Wenn dein Hund sich reguliert, stark reguliert, nimm

00:17:17: Sprecher 1: ihm bitte nicht das Stofftier weg und versuche

00:17:20: Sprecher 1: ihm auch nicht einfach nur eine Alternative anzubieten.

00:17:22: Sprecher 1: Denn im schlimmsten Fall geht er an sich

00:17:24: Sprecher 1: selbst.

00:17:24: Sprecher 1: Wie er schon einmal erwähnt Pfoten lecken.

00:17:27: Sprecher 1: Und die Pfoten kannst du deinem Hund nicht

00:17:29: Sprecher 1: wegnehmen.

00:17:29: Sprecher 1: Deshalb ist es weitaus, weitaus wichtiger, die Ursache

00:17:33: Sprecher 1: herauszufinden.

00:17:35: Sprecher 1: Und wie du das kannst, das habe ich

00:17:37: Sprecher 1: dir jetzt erklärt.

00:17:38: Sprecher 1: Nuckeln ist kein niedliches Verhalten in dem Sinne.

00:17:42: Sprecher 1: Es sieht niedlich aus.

00:17:44: Sprecher 1: Und wenn der Hund es nicht exzessiv anwendet,

00:17:47: Sprecher 1: nicht zur reiner Stressregulation anwendet, ist es auch

00:17:50: Sprecher 1: vollkommen in Ordnung.

00:17:51: Sprecher 1: Aber in allererster Linie ist es ein Zeichen

00:17:53: Sprecher 1: des Nervensystems.

00:17:55: Sprecher 1: Und da, genau da, da beginnt echtes Hundeverständnis.

00:17:59: Sprecher 1: Wenn du solche Signale richtig lesen kannst, dann

00:18:01: Sprecher 1: arbeitest du nicht mehr nur an Symptomen, sondern

00:18:03: Sprecher 1: an Ursache, Stabilität und echter Sicherheit.

00:18:07: Sprecher 1: Das war mein Schlusswort.

00:18:09: Sprecher 1: Ich hoffe, ich konnte dich auch in dieser

00:18:10: Sprecher 1: Podcastfolge wieder im Alltag mit Hunden unterstützen, dich

00:18:14: Sprecher 1: in deinem Wissensstand bereichern, um so wieder ein

00:18:17: Sprecher 1: Stück mehr Verständnis für deinen Hund erlangt zu

00:18:19: Sprecher 1: haben.

00:18:20: Sprecher 1: Ich freue mich, dass du zugehört hast.

00:18:22: Sprecher 1: Und ich freue mich sehr, wenn du auch

00:18:25: Sprecher 1: bei der nächsten Podcastfolge wieder mit dabei bist.

00:18:28: Sprecher 1: Bis ganz bald, deine Desiree.

00:18:35: Sprecher 1: Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere gerne

00:18:37: Sprecher 1: meinen Podcast, damit du keine neue Episode verpasst.

00:18:41: Sprecher 1: Alle wichtigen Infos zur heutigen Folge findest du

00:18:44: Sprecher 1: in den Show Notes.

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