Hundebegegnungen meistern
Shownotes
Hundebegegnungen gehören für viele Hundehalter zu den größten Stressmomenten im Alltag. Der eigene Hund fixiert, zieht in die Leine, bellt oder reagiert mit Abwehrverhalten und schnell entsteht der Gedanke: „Mein Hund hat ein Problem mit anderen Hunden.“
Doch oft liegt das eigentliche Problem nicht in der Begegnung selbst, sondern darin, wie sie entsteht und wann der Mensch reagiert. In dieser Folge erkläre ich dir, warum viele Hunde nicht plötzlich eskalieren, sondern vorher bereits deutliche Signale zeigen: Anspannung, Fixieren, schwindende Aufmerksamkeit und steigender Stress.
Du erfährst, warum direkte Hundebegegnungen für Hunde oft unnatürlich sind, weshalb die Leine zusätzlich einschränkt und warum dein Hund dich gerade in solchen Momenten als klare, souveräne Führung braucht.
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🎵 Musik: Intro-/Outro-Musik: Uplifting Acoustic Summer Folk von “Lucky Tunes”, lizenziert über Audiojungle (Envato Market).
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu meiner heutigen Podcastfolge.
00:00:04: Heute mit einem Thema, das viele von euch belastet und zwar geht es um die Hundebegegnungen rechtlich.
00:00:12: Viele von euch haben ein Problem damit dass der eigene Hund Abwehrverhalten anderen Hunden gegenüber reagiert und deshalb ist es mir ein großes Anliegen heute mal ein paar Worte dazu zu sagen.
00:00:23: Hunde Begegnung meistern der entscheidende Fehler den fast jeder macht.
00:00:28: Denn Hundebegegnungen sind für viele der größte Stressfaktor im Alltag, viele von euch denken ein Hund hat ein Problem mit dem anderen Hund.
00:00:37: aber eins kann ich dir sagen in den meisten Fällen stimmt das so nicht direkt denn das eigentliche problem ist nicht die Begegnung sondern wie und warum sie entsteht.
00:00:52: Lass uns das ganze doch mal wenig logisch betrachten und was wir unsere Hunde hineinbringen.
00:00:59: Wir bringen unsere Hunden in solche für sie absolut unnatürliche Situationen.
00:01:07: ein Hund würde draußen mit anderen fremden Hunden nicht Friedefreude Eierkuchen machen!
00:01:16: Wir haben so einen Bild in unseren Köpfen, eine Vorstellung dass jeder Hund lernen kann oder von Natur aus eigentlich auch so gepult ist Dass er doch jeden anderen Hund toll findet, weil das sind ja soziale Tiere.
00:01:28: Ja es sind soziale Tiere aber diese sozialen Tiere finden noch lange nicht jeden anderen Hund toll.
00:01:34: und wenn wir einen Hund haben der verantwortungsbewusst ist, der draußen sogar vielleicht sein Gebiet markiert für sich beansprucht.
00:01:44: von dem kann man gar nicht verlangen dass er friedlich an anderen hund vorbeigeht Weil er muss ja überprüfen wie bist du?
00:01:50: Was hast Du hier zu suchen?
00:01:51: was hast Du eventuell für einen Anspruch auf dieses gebiet?
00:01:55: Und was natürlich noch ein Schwierigchen zukommt, sind Erfahrungen die unsere Hunde gemacht haben.
00:02:01: Denn das sind nicht immer nur positive Erfahrungen, die unserer Hunde mit ihren Artgenossen machen auf einem Spaziergang aber es liegt auch sehr viel am Verhalten des dazugehörigen Menschen derjenige den Hund führt.
00:02:20: denn mit diesen Denken was er im Kopf hat diese Vorstellung hat er einen komplett falschen Fokus auf die Führung seines Hundes, auf die herangehensweise dieser Hundebegegnungen.
00:02:31: Und der Hund übernimmt dann in den meisten Fällen und er sich verantwortlich fühlt.
00:02:36: auch wenn er erfahrungsbedingt mit Abwehrverhalten anderen Hunden gegenüber reagiert gibt es einen entscheidenden Fehler den Menschen die der führende Mensch den hundeführenden mensch macht Spät reagieren.
00:02:55: Richtig!
00:02:56: Viele warten immer darauf, wenn es immer salopp bis das Kind in den Brunnen gefallen ist, bis der Hund schon in Aktion ist, dass er nicht mehr ansprechbar ist.
00:03:07: Ein Hund, der nicht mehr Ansprechbar isst?
00:03:09: Mit dem kannst du nicht kommunizieren.
00:03:11: Das ist ganz klugisch.
00:03:12: Heißt also im Umkehrschluss, dass man viel früher reagieren muss als Mensch und nicht erst wartet, bis der Hund aktiv wird.
00:03:19: Sondern man muss die Kommunikation weit aus vorher schon verstehen... ...und als Mensch darauf reagieren!
00:03:26: Also aktiv werden!
00:03:28: Die meisten begreifen mich erst ein wenn der Hund schon regelrecht fixiert Wenn er in die Leine geht, wenn er bellt oder eskaliert.
00:03:36: Aber dann ist diese Situation schon gekippt und der Hund nicht mehr ansprechbar.
00:03:42: Und ich kann in dieser Situation nur noch schauen wie ich diese Situation diesem Moment am besten mit meinem Hund überstehe.
00:03:51: Die Hundebegegnungen werden für dein Hund nicht im Moment des Balance oder Aktivwerden nach vorne gehen entschieden, sondern lange davor.
00:04:00: Was passiert denn?
00:04:01: Lange davor!
00:04:02: Typischer Ablauf ist ja der Hund nimmt den Reiz wahr – ganz logisch.
00:04:07: Und dann kommt die Reaktion auf den Reitz und mir jetzt mal weiter den Artgenossen, welchen gegenkommt.
00:04:13: Dann wird der Körper leicht angespannt Dann fängt der Hund schon an zu fixieren.
00:04:19: Und dann ist der Punkt, an dem die Aufmerksamkeit zum Menschen schwindet.
00:04:26: Innere Anspannung steigt und genau hier passiert meistens nichts vom Menschen.
00:04:33: aber das sind die entscheidenden Momente nicht das Bellen nicht die Eskalation, sondern die Anzeichen davor.
00:04:42: Hier muss man verstehen lernen damit man auch dann wirklich rechtzeitig als Hundeführer aktiv werden kann.
00:04:51: Warum?
00:04:52: Hunde überhaupt reagieren?
00:04:54: Ein Hund reagiert nicht einfach so.
00:04:56: Gründe können sein dass der Hund sich unsicher fühlt.
00:05:00: Dass er überfordert ist das fehlende Orientierung zu seinem Menschen besteht und dass der hund viel Verantwortung trägt.
00:05:08: Die Rade an der Leine führen sich viele Hunde eingeschränkt und übernehmen gleichzeitig mehr Kontrolle.
00:05:14: Das ist auch ganz klar, an der leine kann der Hund nicht bedürfnisorientiert reagieren.
00:05:20: Er kann keinen Bogen laufen er kann nicht dem bleiben also kann er einfach komplett eingeschrankt durch die Leine.
00:05:27: das heißt der Hund kann nicht flüchten sondern an der Laine nur in Abwehr gehen!
00:05:35: Das ist ein ganz ganz logisches Verhalten.
00:05:37: Und gerade dann an der Leine bin ich als Mensch extremst gefragt, wenn ich den Hund an der leine führe ihn einschränke in seiner Bewegung.
00:05:45: Dann muss ich hochaktiv werden!
00:05:48: Ich muss mich wirklich als Rundeführer präsent machen... ...ich muss mich so präsend man das mal unklar mache okay?
00:05:54: Ich spüre dich sicher durch die Situation.
00:05:56: du brauchst sich nicht darum zu kümmern und du kannst jetzt wieder getrost zurücknehmen.
00:06:01: Das funktioniert natürlich nicht von heute auf morgen nur weil du dir das jetzt in deinen Köpfchen gesetzt hast.
00:06:06: Das ist ein Prozess.
00:06:08: Und das ist ein Vertrauen, was du dir auch erst einmal erarbeiten musst!
00:06:12: Das geht nicht von heute auf morgen.
00:06:16: Du musst... Du brauchst natürlich nicht zu hoffen und dass dein Hund die Führung draußen akzeptieren kann, sodass Vertrauen in dich aufbauen kann Dass du das auch wirklich alles im Griff hast, alles managst und den restlichen Alltag außer Acht lässt.
00:06:35: Das ist alles ein großes Ganzes!
00:06:37: Du musst ein Hundetraining als Großes Ganzes ansehen.
00:06:43: Du darfst nichts rauslassen, nichts außen vor lassen.
00:06:46: Auch was für dich belanglos scheint bedeutet sehr häufig dann für den Hund etwas Riesengroßes.
00:06:52: Also hat für deinen Hund eine große Bedeutung.
00:06:55: Deshalb solltest du unbedingt euren kompletten Alltag und Einziehen.
00:07:00: haltet ihr einfach im Hinterkopf.
00:07:02: Du führst deinen Hund durch dein menschliches Leben und das nicht nur auf dem Spaziergang, wenn viele Hunde reagieren weil sie sich auf ihren Menschen nicht verlassen können.
00:07:16: Und was natürlich auch noch dazu kommt ist dass mit der Zeit dein eigenes Verhalten deine eigene Körpersprache sich den Situation angepasst hat, dass du angespannter bist.
00:07:27: logisch Du siehst aus der Ferne einen Hund und denkst, es geht wieder los.
00:07:32: Fast vielleicht die Leine kürzer.
00:07:34: Irgendeine Reaktion deinerseits, die schon Ablauf geworden ist – ein typischer Ablauf!
00:07:39: Das ist das, worauf du auch unbedingt achten solltest auf dich und deinen Verhalten und was es für einen Einfluss auf das Verhalten deines Hundes hat.
00:07:46: Solltest dir unbedingt merken nicht zu spät zu reagieren und konsequent bleiben, dass du wirklich dann Handeln konsequent umsetzt.
00:07:55: Am Anfang bedeutet das viel mit Denken, nachher ist es Routine, nach her ist es Alltag.
00:08:00: Du führst deinen Hund.
00:08:01: halt dann einfach Aber am Anfang musst du sehr bedacht darauf achten wann dein Hund reagiert Wann du aktiv werden solltest Und wie du dich verhältst und was du an deinem Verhalten ändern kannst.
00:08:16: Denn ein Hund übernimmt nicht weil er will oder weil niemand ihn führt.
00:08:22: Also kommen wir noch mal dazu, was du denn jetzt ändern kannst.
00:08:27: Was ist stattdessen jetzt?
00:08:30: Entscheidend!
00:08:31: Früher kennen Körpersprache verstehen lernen und dementsprechend lesen bevor es gibt Bevor der Hund aktiv wird rechtzeitig handeln.
00:08:46: Versuche Du Mal den Abstand zu vergrößern, einen Bogen zu laufen – das ist eine freundliche Geste unter Hunden.
00:08:53: Das ist Kommunikation!
00:08:54: Versuche dein Hund nicht immer dazu zu bringen nah an anderen Hunden vorbeigehen zu müssen.
00:09:00: Das schaffen nur die Wenigsten weil es unnatürliches Verhalten ist.
00:09:03: Das würden sie nicht tun in der Natur.
00:09:05: Es ist unnatürliches Verhalten.
00:09:07: Deshalb ist Umdenken deinerseits angesagt Die Situationen umlenken dich als Alternative anbieten.
00:09:13: Setze als Ansatz dass der Hund dein Hund lernt sich in diesen Situationen nach dir orientieren zu können.
00:09:20: Versuche es, übersitzt vielleicht, dass du deinen Hund in gewissen Situationen einen Alternativverhalten anbietest.
00:09:29: Das Sitz funktioniert nicht bei jedem Hund und das Sitz funktioniert auch nicht in jeder Situation.
00:09:33: Da musst Du ein Feingefühl für entwickeln welcher Umgebung gerade gegeben ist.
00:09:37: wie breit wie eng ist der Weg?
00:09:39: Was für ein Hund kommt euch entgegen?
00:09:41: Welche Kommunikation, welche Anspannung besteht unter den Hunden.
00:09:45: Das sind alles Faktoren die du wirklich verstehen lernen musst und dann auch umsetzen musst.
00:09:53: Arbeite daran dass dein Hund sich nach dir orientieren kann.
00:09:57: das sollte die Basis von einem sein.
00:09:59: darauf baut sich dann alles weiter auf.
00:10:03: Du musst die klare Führung übernehmen!
00:10:05: Du entscheidest nicht dein Hund Ich weiß.
00:10:08: Du denkst, du gehst ja für deinen Hund raus und dein Hund soll auch Hund sein dürfen?
00:10:13: Das ist auch ein guter Ansatz für deinen Hund aber nicht immer der, der sich wirklich so umsetzen lässt.
00:10:20: Denn dein Hund braucht nicht viel Freiraum draußen.
00:10:23: Er braucht einen Menschen, der ihn versteht Und der ihm Sicherheit vermittelt Der ihn führt!
00:10:28: Das ist das was dein Hund braucht Und innerhalb dessen kann dein Hund sich natürlich frei bewegen Seinen hündischen Instinkten nachkommen können.
00:10:39: Aber du musst dich als hundeführende Person ansehen, Ruhe einbringen!
00:10:46: Du und dein Verhalten habt einen großen Einfluss auf das Verhalten deines Hundes.
00:10:54: Das musst du unbedingt mit einbeziehen und daran arbeiten.
00:10:58: Kommen wir mal zum größten Denkfehler dem Begegnungstraining.
00:11:06: Ich muss meinem Hund beibringen, andere Hunde zu ignorieren.
00:11:10: Das wird in den allermeisten Fällen scheitern weil das gar nicht möglich ist.
00:11:15: Wenn du mir bis jetzt genau zugehört hast dann wirst du auch verstehen dass es gar nicht wirklich ist.
00:11:23: Weil die Hunde untereinander kommunizieren!
00:11:27: Das ist ein maßgeblicher Punkt.
00:11:29: Du spielt eine maßgebliche Rolle seine Erfahrungen vorher und dass du deinen Hund natürlich eine ganz unnatürliche für ihn unnatürliche Situationen bringst.
00:11:40: Er kann den anderen Hund gar nicht ignorieren!
00:11:44: Das kann er nicht einfach lernen, also ignorieren sollte nicht dein Trainingsansatz sein.
00:11:48: Dein Trainings-Ansatz sollte sein dass er weitestgehend entspannt an anderen Hunden vorbeigehen kann und das kann er nur wenn du dich einbringst.
00:12:04: stell dir doch mal einmal diese Frage Willst du das Verhalten deines Hundes unterdrücken oder möchtest du deinem Hund wirkliche Sicherheit geben?
00:12:18: Denn das führt zu einem komplett anderen Lösungsansatz.
00:12:24: Lass dir diese Frage einmal sacken und denke einmal ganz genau darüber nach!
00:12:31: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Problem liegt nicht in der Begegnung sondern an deinem Verständnis für die Situation an deinem Verhalten, am Timing dann deine Führung.
00:12:45: Das sind die Punkte einen Hund dazu bringen mit Abwehrverhalten zu reagieren.
00:12:52: Wenn du also früher kennst was passiert, brauchst du später nichts mehr zu lösen.
00:12:58: Klingt sehr logisch oder?
00:13:00: Wenn wir also verstehen wird es was in genau diesem Moment bei deinen Hund passiert und wie du ihn sicher durch deutsche Hundebegegnungen führen kannst Wenn darfst, sollst, musst du genauer hinschauen.
00:13:15: Ich hoffe diese Podcast-Folge hat dich wieder weiter gebracht im Alltag mit deinem Hund, wieder näher zusammengebracht mit deinim Hund!
00:13:23: Ich freue mich dass Du bis hier hin zugehört hast und ich freue mich Dich bei meiner nächsten Podcast Folge wieder begrüßen zu dürfen.
00:13:33: Bis ganz bald deine Desiree.
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