Warum Hundeverhalten immer auch etwas mit dir zu tun hat
Shownotes
Viele Menschen sagen: „Mein Hund hat ein Problem.“ Doch stimmt das wirklich? In dieser Podcastfolge erkläre ich, warum Hundeverhalten niemals isoliert betrachtet werden kann und weshalb jedes Verhalten aus dem Zusammenspiel zwischen Mensch, Hund und Situation entsteht. Veränderung beginnt deshalb nicht nur beim Hund - sondern auch bei dir.
📌 Empfehlungen, Links & Werbung:
🛒 Tradidog – 20% Rabatt für Neukunden / 10% für Bestandskunden mit Code HUNDEWOHL20 📸 Folge mir auf Instagram 🎓 One Team 📚 Meine Büchersammlung 💊 Mein Hormon Balance Supplement
🎵 Musik: Intro-/Outro-Musik: Uplifting Acoustic Summer Folk von “Lucky Tunes”, lizenziert über Audiojungle (Envato Market).
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen zu meiner heutigen Podcastfolge.
00:00:05: Heute mit dem Thema, warum Hunde verhalten immer auch etwas mit dir zu tun hat?
00:00:13: Ja... Immer und immer wieder wird es wie folgt ausgedrückt.
00:00:18: Mein Hund hat ein Problem!
00:00:20: Meine Hund macht ein Problem.
00:00:23: Aber ganz ehrlich in den meisten Filmen stimmt das nicht.
00:00:27: Ein Hund existiert nicht isoliert.
00:00:31: Was bedeutet das?
00:00:33: Das bedeutet, dass er mit dir zusammenlebt.
00:00:36: Dass er sich nach dir orientiert!
00:00:39: Dass er auf dich reagiert sehr häufig auch spiegelt.
00:00:46: Dein Hund ist das Spiegelbild deiner selbst.
00:00:51: Glaubst du nicht?
00:00:53: Dann lass uns jetzt mal weiter einsteigen Denn Du bist nicht nur Zuschauer in diesem ganzen Prozedere zwischen dir und deinem Hund.
00:01:01: Du bist Teil des Systems, du bist Teil das Ganzen.
00:01:06: Du bist sogar der größte Teil des Ganzen.
00:01:10: Lass uns mal auf den Geräuschen Denkfehler einkehnen Denn viele Betrachten verhalten so Der Hund macht das?
00:01:19: Der Hund ist so!
00:01:21: Der Hund hat das Problem Aber in der Realität entsteht Verhalten In meinem Zusammenspiel Und plus Mensch, plus Situation.
00:01:33: Diese drei Komponenten spielen immer, immer eine zusammenfassende Rolle und wenn du beginnst dich daraus zu nehmen dann hast du das Verhalten noch nicht vollständig verstanden.
00:01:44: So die Rolle deiner Körpersprache.
00:01:49: Richtig!
00:01:50: Nicht nur unsere Hunde kommunizieren körpersprachlich, sondern wir Menschen auch Aber das ist ja bestimmt bekannt.
00:01:56: Nächstes trotz schenkt mir dieser Körper Sprache wie zumindest Beachtung Auch wenn wir es wissen.
00:02:01: Und das ist so.
00:02:02: und was war wichtig, denn mein Hund liest mich!
00:02:06: Mein Hund scannt mich!
00:02:07: Jeder Faser, das ist der Wahnsinn!
00:02:09: Die scannen uns!
00:02:11: Deswegen sage ich extra scannen... Das ist nicht nur lesen, die scannen us!
00:02:15: Selbst unsere Mimik wird mit einbezogen.
00:02:18: Sie sind so feindfühlig.
00:02:19: du kannst einem Hund über einen Glinzelkommando beibringen.
00:02:22: sitz beispielsweise So feind für dich.
00:02:25: achten sie auf uns, auf unsere Verhaltensweisen Ja Und wundern uns dann, wenn der Hund sich durch mir reagiert und wir gar keine Antwort darauf haben auf dieses seltsame Verhalten.
00:02:36: Warum er das jetzt gerade tut?
00:02:38: Immer mal einen Blick auf sich werfen!
00:02:41: Auf die eigene Haltung, auf die eigene Spannung... Mein Blick wäre schon mimik angesprochen.
00:02:47: Generell meine Bewegungen.
00:02:49: Die Haltung spielt auch eine ganz wichtige Rolle.
00:02:51: Das lebe ich auch oft.
00:02:52: Wenn ich mit Menschen zusammen arbeite und sie in die Veränderung gehen müssen mit ihrem Hund oder Hundin und wir an ihnen anfangen zu arbeiten, dass wir in erster Linie eigentlich nur machen, dann muss man unbedingt einen Blick auf sich selbst werfen.
00:03:06: Denn wenn du angespannt bist, überträgt dich das auf deinen Hund!
00:03:10: Wenn du unsicher bist, überträgt sich das auf dein Hund!
00:03:14: Und nur wenn du weißt was du tust – kommen wir wieder zum Punkt Verständnis – dann kannst du auch körpersprachlich sicher kommunizieren.
00:03:24: Nur dann?
00:03:25: Nur
00:03:26: dann?!
00:03:27: Dann fühlst du wirkliche Sicherheit und dann kannst du dein Hund auch vermitteln, was du ihm eigentlich vermittelt möchtest.
00:03:32: Du musst deinen Körper, deine Sprache, deine Klappersprache und deinen Verhalten unbedingt mit einbeziehen Denn Hunde reagieren nicht nur auf Situationen Hunde reagieren auf dich in der jeweiligen Situation.
00:03:47: Sehr oft sehe ich wie sich Unsicherheit vom Mensch zum Hund überträgt Und viele Menschen merken das noch nicht mal.
00:03:56: Sie merken es nicht.
00:03:57: Ich habe natürlich die objektive Sicht und ich weiß natürlich auch, worauf ich gucken muss Denn ich lese die Körpersprache von uns Menschen genau so gut wie die von den Hunden.
00:04:05: Das ist mein Job geworden.
00:04:07: So wichtig bist du im Teil des Ganzen.
00:04:09: Wir konzentrieren uns nämlich nicht auf das Verhalten des Hundes in erster Linie sondern auf dein Verhalten.
00:04:16: Wie kommunizierst Du mit Deinem Hund?
00:04:18: Zögerlich, unklar oder Mit einer inneren Anspannung?
00:04:22: Wenn Du diese unsichte Halter ausstrahlst Tag für Tag, gelangt dein Hund in die Verantwortung.
00:04:30: Der vertraut dir da nicht dass du das alles im Griff hast?
00:04:32: Er muss dann zwangsläufig übernehmen.
00:04:34: Fühlt kein Migran vorbei!
00:04:35: Daraus entsteht wieder dieses Kontrollverhalten Reaktion auf Reize, Orientierungslosigkeit und und und Das ganze Prozedere an Verhaltens auffälligkeiten die ein Hund dann zeigt Alles hervorgerufen wegen meinem Verhalten Krass oder?
00:04:50: Hast Du in diese Richtung schon mal gedacht?
00:04:54: Vielleicht nicht, das ist super spannend.
00:04:56: So einleuchten sei doch mal betätig, dass es doch so einleuchtend oder?
00:05:00: Wenn man sich mal weniger dann auf den Hund fokussiert und man sich selbst mal mit einbringt voll mit ein bringt Nicht nur bisschen voll mit Einbring Dann verändert sich so viel.
00:05:12: Auch die Erwartungen an dem Hund sind Puh Wir erwarten ja immer Dass der Hund alles sofort umsetzen kann.
00:05:22: Perfekte Reaktionen funktionieren im Alltag, selbstverständlich ist das eine wunderbare Vorstellung.
00:05:28: Kann auch funktionieren?
00:05:30: Gar keine Frage!
00:05:31: Das kann wirklich funktionieren sogar richtig gut aber nicht wenn du dich die ganze Zeit außen vorlässt denn diese Erwartungen passen oft mit dem Zustand des Bundes zusammen.
00:05:41: und dann kommt wieder der Ergebnis Frust beim Menschen, Druck beim Hund Eskalation im Verhalten.
00:05:45: Diese Abwärtsspirale dieser Teufelskreis Denn unrealistische Erwartungen erzeugen Probleme, die vorher noch nicht da waren.
00:05:55: Also nun kommen wir mal zum Alltag und Strukturen.
00:05:59: Denn der Alltag bestimmt Verhalten!
00:06:01: Richtig?
00:06:02: Du musst dich hinsetzen und dir wirklich deinen Alltag einmal strukturieren.
00:06:07: Das ist am Anfang erst das Einmal hinsetzten und wirklich gedanklich sein Alltag strukturierend.
00:06:12: Danach ist das Alltag, danach ist diese Struktur alltag.
00:06:14: dann braucht man ja nicht mehr schnell nicht drüber nachzudenken.
00:06:16: aber das ist ganz wichtig, ganz wichtig Damit dein Hund lernt sich nach dir zu orientieren, dir vertrauen zu können.
00:06:25: Sich sicher bei dir zu fühlen und das von dir bittelte Problemverhalten nicht mehr.
00:06:30: Zu zeigen, ruhiger zu werden, ansprechender zu werden.
00:06:35: Also frage dich einmal gibt es klare Abläufe?
00:06:38: Gibt es Orientierung?
00:06:40: Giptes Ruhephasen?
00:06:42: Giptes klare Zuständigkeiten?
00:06:45: Jeder seinen Zuständigkeitsbereich?
00:06:47: Dein Hund noch besser?
00:06:48: nur gut wie keine!
00:06:49: außer sich nach dir zu orientieren.
00:06:51: Das sollte seine Zuständigkeit sein und trifft Entscheidungen, wenn das nicht so abläuft bei dir!
00:06:59: Also du sollst dich fragen ob es diese klaren Abläufe, Orientierung oder Hochphasen gibt.
00:07:02: denn wer nicht enttrifft auch die Entscheidungen?
00:07:04: Und wird intensiver häufiger reagieren agieren weil er sich verantwortlich fühlt und durch diese Verantwortung wird der unsicher weil er sicher überfordert fühlt.
00:07:17: also Chaos im Alltag für zu chaosem Verhalten Das ist Fakt.
00:07:21: Du musst eine klare Struktur in den Alltag integrieren und nun möchte ich mit dir mal kurz einen kleinen Perspektivenwechsel stattfinden lassen.
00:07:31: Stell dir bitte mal diese eine Frage, fragst du dich immer nur was macht mein Hund falsch?
00:07:37: oder was kann ja meinem Hund verändern?
00:07:39: Sondern welchen Anteil habe ich daran?
00:07:44: Siehe das nicht als Vorwurf sieh das mal.
00:07:45: Schlüssel zum Ganzen.
00:07:47: So hier nochmal ein paar Hinweise die du konkret verändern kannst, damit sich das Verhalten deines Hundes verändern kann.
00:07:56: Bewusstsein für dich selbst!
00:07:59: Wie wirkst Du auf Dein Hund?
00:08:01: Klarheit im Verhalten.
00:08:02: Weniger Schwanken mehr Verlässlichkeit.
00:08:04: Alltag strukturieren.
00:08:08: Dein Hund braucht die Orientierung und Erwartungen anpassen.
00:08:12: Kann dein Hund deine Erwartung überhaupt erfüllen?
00:08:15: Denn Veränderung beginnt nicht beim Hund Es beginnt bei dir.
00:08:20: So, dann lass uns mal zusammenfassen.
00:08:22: Hundeverhalten ist kein solides Thema es ist ein Zusammenspiel und wenn du dich selbst mit einem beziehst verstehst du dein Hund auf einer ganz anderen Ebene.
00:08:33: wirklich geht das Ganze einmal ganz bewusst an denn genau dann, genau dann sind Veränderungen möglich.
00:08:42: so wenn ich diese Folge jetzt nachdenken gebracht habe die einen Anreiz gebracht hat Vielleicht sogar einen Ort wünscht, der dich dabei noch intensiv unterstützt.
00:08:55: Dich mal einzubringen, dich mal selbst zu reflektieren, mal wieder zu dir selbst zu finden, dich mehr einzubringen... Dann schau doch in meine One-Team vorbei!
00:09:02: In meiner Community.
00:09:03: Dort geht es mich genau darum.
00:09:05: Dort treffen sich Menschen wie du die Einharmonisches miteinander mit ihrem Hund anstreben, die ihren Hund verstehen lernen wollen und die auch durch diese ganze Würfer, diese ganzen Tipps und Tracks und Methoden gar nicht mehr wissen wo in der Kopf steht um endlich auch mal wieder runterzukommen sich zu erden tief durchatmen zu können dann von dort an mit neuer energie Richtung Verständnis für den eigenen Hund zu starten.
00:09:33: Infos dazu findest du hier in den show notes.
00:09:38: ich freue mich sehr dass du zugehört hast und ich freu mich sehr durch die podcastfolge dich deinem hund wieder ein Stück näher gebracht haben zu können.
00:09:45: Und ich freue mich dich bei der nächsten Podcast Folge wieder begrüßen zu dürfen.
00:09:51: Bis ganz bald, deine Desiree!
Neuer Kommentar