Ein zweiter Hund

Shownotes

Viele Hundemenschen träumen davon, ihrem Vierbeiner einen zweiten Hund zur Seite zu stellen. Doch nicht jeder Hund wünscht sich Gesellschaft - manche fühlen sich allein mit ihrem Menschen wohler. In dieser Episode erfährst du, welche Faktoren du unbedingt beachten solltest, bevor du dich für eine Mehrhunde­haltung entscheidest.

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🎵 Musik: Intro-/Outro-Musik: Uplifting Acoustic Summer Folk von “Lucky Tunes”, lizenziert über Audiojungle (Envato Market).

Transkript anzeigen

00:00:13: Sprecher 1: Hallo und herzlich willkommen zum Hundewohl-Podcast.

00:00:16: Sprecher 1: Dein Hund spricht, hörst du zu.

00:00:18: Sprecher 1: Der Podcast, der dich mit deinem Hund zusammenführt.

00:00:22: Sprecher 1: Mein Name ist Desiree, Hundeverhaltensberaterin mit Herz und

00:00:25: Sprecher 1: Leidenschaft.

00:00:26: Sprecher 1: In diesem Podcast erfährst du von mir, wie

00:00:28: Sprecher 1: du deinem Traum von einem harmonischen und entspannten

00:00:30: Sprecher 1: Alltag mit Hunden näherkommst, indem du lernst, ihn

00:00:33: Sprecher 1: zu verstehen.

00:00:34: Sprecher 1: Besuche gerne auch meine Homepage unter hundezentrum-hundewohl

00:00:37: Sprecher 1: .com.

00:00:38: Sprecher 1: Dort findest du eine Auswahl an Online-Kursen,

00:00:40: Sprecher 1: die dir helfen, ein besseres Verständnis für deinen

00:00:43: Sprecher 1: Hund zu entwickeln und euer Alltagstraining zu optimieren.

00:00:46: Sprecher 1: Zudem hast du die Möglichkeit, eine individuelle Beratung

00:00:49: Sprecher 1: oder ein 1-zu-1-Coaching mit mir

00:00:51: Sprecher 1: zu buchen.

00:00:52: Sprecher 1: Bei Fragen kannst du dich jederzeit per E

00:00:54: Sprecher 1: -Mail oder per Instagram-Nachricht an mich wenden.

00:00:57: Sprecher 1: Alle wichtigen Links findest du hier in meinen

00:00:59: Sprecher 1: Show Notes.

00:01:08: Sprecher 1: Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge.

00:01:12: Sprecher 1: Heute mit dem Thema zweiter Hund.

00:01:16: Sprecher 1: Ja, viele Hundehalter haben nämlich den Wunsch, zu

00:01:20: Sprecher 1: ihrem ersten Hund noch einen zweiten sich dazu

00:01:23: Sprecher 1: zu holen.

00:01:24: Sprecher 1: Und viele machen sich dann auch Gott sei

00:01:27: Sprecher 1: Dank genau Gedanken darüber, ob das denn auch

00:01:29: Sprecher 1: alles so sinnvoll ist oder vielleicht auch eher

00:01:33: Sprecher 1: nicht.

00:01:33: Sprecher 1: Und ich möchte heute mal darauf eingehen, ob

00:01:36: Sprecher 1: das denn wirklich so eine gute Idee ist,

00:01:38: Sprecher 1: zu dem ersten Hund noch einen zweiten zuzuholen

00:01:40: Sprecher 1: oder ob man da lieber von ablassen sollte.

00:01:44: Sprecher 1: Also, der erste Hund ist eingezogen.

00:01:47: Sprecher 1: Alles ist schon schön und alles hat sich

00:01:50: Sprecher 1: schon eingelebt.

00:01:51: Sprecher 1: Und dann kommt irgendwann der Wunsch eines zweiten

00:01:54: Sprecher 1: Hundes, weil ja, zwei Hunde sind halt vielleicht

00:01:57: Sprecher 1: auch schöner und dann hat der erste Hund

00:01:58: Sprecher 1: auch jemanden zum Spielen.

00:02:00: Sprecher 1: Dann hat er einen sozialen Partner.

00:02:01: Sprecher 1: Genau das ist nämlich auch schon der Punkt,

00:02:04: Sprecher 1: der ganz, ganz wichtig ist.

00:02:05: Sprecher 1: Denn einige Menschen denken immer noch, dass unsere

00:02:09: Sprecher 1: Hunde, nur weil sie soziale Lebewesen sind, wie

00:02:12: Sprecher 1: wir Menschen ja auch, dass sie unbedingt immer

00:02:15: Sprecher 1: Artgenossen in ihrer Nähe haben müssen.

00:02:18: Sprecher 1: Das ist aber per se nicht korrekt.

00:02:21: Sprecher 1: Denn es gibt durchaus Hunde und die gibt

00:02:23: Sprecher 1: es echt nicht so knapp, die sich alleine

00:02:26: Sprecher 1: mit ihrem Menschen weitaus wohler fühlen, als wenn

00:02:30: Sprecher 1: noch ein anderer Hund mit im Haushalt lebt.

00:02:32: Sprecher 1: Ich habe es schon sehr, sehr, sehr, sehr

00:02:34: Sprecher 1: oft erlebt, dass Hunde sich beginnen unwohl zu

00:02:38: Sprecher 1: fühlen, wenn noch ein zweiter Hund oder auch

00:02:41: Sprecher 1: Konkurrent, wie man es nennen mag, zu Hause

00:02:43: Sprecher 1: einzieht.

00:02:44: Sprecher 1: Es können dann auch bei dem ersten bestehenden

00:02:47: Sprecher 1: Hund wirklich auch Verhaltensveränderungen entstehen, die sich auch

00:02:51: Sprecher 1: nachher nicht mehr abtrainieren lassen, weil der Hund

00:02:55: Sprecher 1: sich einfach total unwohl fühlt mit dem anderen

00:02:57: Sprecher 1: Hund.

00:02:58: Sprecher 1: Es gibt Hunde, die auch einfach nicht zusammenpassen.

00:03:01: Sprecher 1: Das ist auch so ein Punkt, warum, wenn

00:03:02: Sprecher 1: man denn den Entschluss gefasst hat, noch einen

00:03:05: Sprecher 1: zweiten Hund sich dazu zu holen, dass man

00:03:07: Sprecher 1: unbedingt vorher schaut, ob die Hunde auch zusammenpassen.

00:03:11: Sprecher 1: Ein Vorab-Kennenlernen ist ganz, ganz, ganz, ganz

00:03:14: Sprecher 1: wichtig.

00:03:15: Sprecher 1: Und am besten nicht nur ein Kennenlernen, sondern

00:03:17: Sprecher 1: wirklich mehrere Treffen, sodass man sich sicher sein

00:03:19: Sprecher 1: kann, dass diese beiden Hunde auch zusammenpassen.

00:03:22: Sprecher 1: So, aber wie findest du jetzt heraus, ob

00:03:24: Sprecher 1: dein Hund ja dazu geeignet ist für eine

00:03:26: Sprecher 1: Mehrhunderhaltung?

00:03:27: Sprecher 1: Ob dein Hund Lust darauf hat, ob dein

00:03:29: Sprecher 1: Hund es leisten kann, mit noch einem anderen

00:03:32: Sprecher 1: Hund zusammenzuleben?

00:03:34: Sprecher 1: Das merkt man eigentlich sehr gut an dem

00:03:36: Sprecher 1: Verhalten anderen Hunden gegenüber.

00:03:38: Sprecher 1: Das heißt nicht, dass wenn dein Hund ständig

00:03:40: Sprecher 1: zu anderen Hunden hin will, dass das per

00:03:44: Sprecher 1: se ein Hund ist, der auch wirklich für

00:03:45: Sprecher 1: eine Mehrhunderhaltung geeignet ist.

00:03:47: Sprecher 1: Denn es hat ja nichts damit zu tun,

00:03:49: Sprecher 1: dass ein Hund gerne mit einem anderen Hund

00:03:51: Sprecher 1: zusammen wohnt, nur weil er draußen zu jedem

00:03:53: Sprecher 1: anderen Hund hin möchte.

00:03:54: Sprecher 1: Denn es hat ja verschiedene Gründe, warum Hunde

00:03:56: Sprecher 1: draußen zu anderen Hunden hin wollen.

00:03:59: Sprecher 1: Was du viel eher beachten solltest, ist, wie

00:04:01: Sprecher 1: handhabt dein Hund es mit sozialen, festen Kontakten.

00:04:05: Sprecher 1: Denn das ist ja das Sinnvollste, was man

00:04:07: Sprecher 1: mit seinem Hund machen kann, dass man seine

00:04:11: Sprecher 1: sozialen Kontakte nicht mit den fremden Hunden draußen

00:04:13: Sprecher 1: stattfinden lässt, sondern mit festen sozialen Partnern, mit

00:04:18: Sprecher 1: Hunden, mit denen dein Hund sich versteht.

00:04:19: Sprecher 1: Und dann kannst du schauen, ist dein Hund

00:04:23: Sprecher 1: gerne in diesen Interaktionen?

00:04:24: Sprecher 1: Geht dein Hund gerne in die Interaktionen mit

00:04:27: Sprecher 1: den anderen Hunden?

00:04:28: Sprecher 1: Und geht es dann nicht nur immer um

00:04:30: Sprecher 1: dolle Raufereien, sondern können die Hunde auch wunderbar

00:04:33: Sprecher 1: zusammen entspannen?

00:04:34: Sprecher 1: Können sie einfach auch wunderbar nebenher laufen?

00:04:37: Sprecher 1: Ist dein Hund auch wirklich dazu geeignet, auch

00:04:39: Sprecher 1: dann in der Anwesenheit eines anderen Hundes runterzufahren?

00:04:43: Sprecher 1: Denn das ist etwas, was dann nämlich auch

00:04:45: Sprecher 1: passieren kann, dass dein Hund nicht mehr wirklich

00:04:46: Sprecher 1: zur Ruhe findet, weil er sich dann in

00:04:48: Sprecher 1: einem Klärungsbedarf, in einem ständigen dann befindet, dem

00:04:51: Sprecher 1: er dann auch gar nicht mehr aus dem

00:04:52: Sprecher 1: Weg gehen kann, weil der andere Hund ja

00:04:54: Sprecher 1: dann zu Hause ab sofort dann auch wohnt.

00:04:58: Sprecher 1: Deshalb sollte man da unbedingt darauf achten, ob

00:05:00: Sprecher 1: der Hund wirklich, wirklich Lust auf andere Hunde

00:05:04: Sprecher 1: hat.

00:05:05: Sprecher 1: Oder ob das jetzt nur so ein Wunschgedanke

00:05:07: Sprecher 1: deinerseits ist, dass du deinem Hund da vielleicht

00:05:11: Sprecher 1: auch ein Gefallen mit tun kannst.

00:05:13: Sprecher 1: Denn du tust deinem Hund keinen Gefallen, wenn

00:05:14: Sprecher 1: du eigentlich merkst, dass dein Hund anderen Hunden

00:05:17: Sprecher 1: aus dem Weg geht.

00:05:18: Sprecher 1: Denn wenn dein Hund anderen Hunden eigentlich aus

00:05:20: Sprecher 1: dem Weg geht, dann ist es ein klares

00:05:22: Sprecher 1: Anzeichen dafür, dass er keine Lust darauf hat.

00:05:24: Sprecher 1: Er hat einfach keine Lust darauf und dann

00:05:26: Sprecher 1: ist dein Hund der Letzte, dem du ein

00:05:27: Sprecher 1: Gefallen tust, wenn du ihm einen zweiten Hund

00:05:31: Sprecher 1: dazu holst.

00:05:32: Sprecher 1: Wenn man das dann einfach übergeht, wenn man

00:05:34: Sprecher 1: diese Anzeichen, diese eigentlich klaren Anzeichen übergeht, dann

00:05:39: Sprecher 1: kann es sein, dass du richtig, richtig Stress

00:05:42: Sprecher 1: zu Hause bekommst.

00:05:43: Sprecher 1: Dass die Hunde, wenn die sich nicht miteinander

00:05:46: Sprecher 1: verstehen, wenn dein Hund mit einem gewissen Abwehrverhalten

00:05:50: Sprecher 1: dem anderen Hund gegenüber reagiert, es hat nicht

00:05:53: Sprecher 1: direkt etwas mit Aggressionsverhalten zu tun, dass er

00:05:56: Sprecher 1: sich ihm sehr defensiv gegenüber verhält, aus dem

00:05:59: Sprecher 1: Weg geht oder auch offensiv klar macht, das

00:06:02: Sprecher 1: ist mein Bereich.

00:06:03: Sprecher 1: Es soll natürlich auch sein, dass Hunde kommunizieren

00:06:05: Sprecher 1: dürfen, gar keine Frage.

00:06:06: Sprecher 1: Man soll ihnen die Kommunikation untereinander nicht nehmen.

00:06:08: Sprecher 1: Aber wenn dein Hund ständig befürchtet, um seine

00:06:11: Sprecher 1: Ressourcen befürchtet, ständig darum befürchtet, dich teilen zu

00:06:15: Sprecher 1: müssen, also die ganze Zeit nur in einer

00:06:18: Sprecher 1: Befürchtung lebt, dann wird es ihm nicht gut

00:06:22: Sprecher 1: gehen dabei.

00:06:23: Sprecher 1: Wenn du dir aber ganz, ganz sicher sein

00:06:24: Sprecher 1: kannst, dass dein Hund für eine Mehrhunderhaltung geeignet

00:06:27: Sprecher 1: ist, dann kann natürlich auch etwas ganz, ganz,

00:06:29: Sprecher 1: ganz Tolles daraus entstehen.

00:06:30: Sprecher 1: Es gibt auch schöne Hundepaare, die unter einem

00:06:37: Sprecher 1: Dach leben, die sich wirklich rundum miteinander wohlfühlen,

00:06:40: Sprecher 1: die auch gerne sich freiwillig nebeneinander ins Körbchen

00:06:43: Sprecher 1: legen, Kontakt legen, veranstalten, gerne Körper an Körper

00:06:47: Sprecher 1: liegen, ihre Nähe genießen, das Beisammensein genießen.

00:06:50: Sprecher 1: Das ist auch etwas wunderschönes und dieses Bild,

00:06:53: Sprecher 1: ich weiß, das haben wir vor unseren Augen,

00:06:55: Sprecher 1: aber ich sage dir, wie es ist, das

00:06:58: Sprecher 1: erlebt nicht jeder Mehrhunderhalter.

00:07:01: Sprecher 1: Ich persönlich habe es auch noch nie erleben

00:07:02: Sprecher 1: dürfen.

00:07:03: Sprecher 1: Also meine Hunde haben auch nie da irgendwie

00:07:06: Sprecher 1: Lust drauf gehabt, da zusammen zu liegen.

00:07:07: Sprecher 1: Sie haben sich irgendwie geduldet, aber sie brauchten

00:07:12: Sprecher 1: sich nicht, überhaupt nicht.

00:07:13: Sprecher 1: Also da hat der eine den anderen nicht

00:07:14: Sprecher 1: vermisst, wenn er mal nicht da war.

00:07:16: Sprecher 1: Und ja, sie haben halt sich irgendwie arrangiert.

00:07:19: Sprecher 1: Sie kamen klar, keiner hatte jetzt irgendwie Stress,

00:07:21: Sprecher 1: aber happy waren die jetzt nicht.

00:07:23: Sprecher 1: Die einzige Ausnahme tatsächlich war Katie und Conan.

00:07:29: Sprecher 1: Katie ist ja auch von Welpe an bei

00:07:31: Sprecher 1: uns und Conan war einfach der perfekte, ich

00:07:33: Sprecher 1: nenne ihn immer ganz gerne Ziehpapa, ein super

00:07:36: Sprecher 1: sozialer Kumpeltyp.

00:07:39: Sprecher 1: Ja, ganz, ganz, ganz, ganz klasse mit Welpen

00:07:41: Sprecher 1: und Junghunden und war einfach der perfekte Hund

00:07:44: Sprecher 1: für Katies Staat.

00:07:45: Sprecher 1: Und diese beiden haben gut zusammengepasst, bis zu

00:07:49: Sprecher 1: einem gewissen Punkt.

00:07:50: Sprecher 1: Ich musste Conan auch damals, wenn Katie zu

00:07:53: Sprecher 1: viel Nähe gesucht hat, musste ich ihn auch

00:07:56: Sprecher 1: das ein oder andere Mal schützen.

00:07:57: Sprecher 1: Da musste ich Katie von ihm abbringen, sodass

00:07:59: Sprecher 1: er dann auch seinem Ruhebedürfnis nachgehen kann.

00:08:02: Sprecher 1: Und ja, Katie natürlich dann dementsprechend auch ihrem

00:08:04: Sprecher 1: Ruhebedürfnis nachgehen kann.

00:08:06: Sprecher 1: Das ist alles auch so ein Arrangement.

00:08:08: Sprecher 1: Es kommt immer ganz darauf an, welches Alter

00:08:10: Sprecher 1: der Zweithund dann auch haben soll.

00:08:12: Sprecher 1: Ganz, ganz wichtig, achte auch erst mal darauf,

00:08:14: Sprecher 1: ob dein Ersthund, wenn er denn hundekompatibel ist,

00:08:17: Sprecher 1: ob er auch welpenkompatibel ist.

00:08:18: Sprecher 1: Denn das heißt noch lange nicht, dass wenn

00:08:20: Sprecher 1: dein Hund wirklich die Nähe anderer Hunde genießt,

00:08:24: Sprecher 1: dass er das auch mit Welpen tut.

00:08:25: Sprecher 1: Das ist auch wieder eine ganz, ganz andere

00:08:27: Sprecher 1: Nummer.

00:08:27: Sprecher 1: Katie zum Beispiel hat auf Welpen null Bock.

00:08:30: Sprecher 1: Der kannst du überhaupt keinen Gefallen tun.

00:08:33: Sprecher 1: Die hat da null Bock drauf auf die

00:08:35: Sprecher 1: Anwesenheit von dieser hibbeligen, kleinen, quirligen Dinger.

00:08:39: Sprecher 1: Ja, Junghunde genauso sind ja auch noch in

00:08:41: Sprecher 1: so einem hibbeligen Alter.

00:08:42: Sprecher 1: Also das ist auch nochmal sowas, was du

00:08:43: Sprecher 1: unbedingt alles im Vorfeld abklären musst.

00:08:47: Sprecher 1: Du siehst, das ist nicht einfach mal mit

00:08:49: Sprecher 1: einer Nacht drüber schlafen eine Entscheidung gefallen.

00:08:51: Sprecher 1: Du musst unbedingt darauf achten, ob dein Hund

00:08:54: Sprecher 1: dafür geeignet ist, ob er sich auch wirklich

00:08:56: Sprecher 1: wohlfühlen wird.

00:08:57: Sprecher 1: Und jetzt kommt noch ein ganz anderer wichtiger

00:08:59: Sprecher 1: Punkt, ob du die Führung zweier Hunde auch

00:09:02: Sprecher 1: wirklich leisten kannst.

00:09:04: Sprecher 1: Denn es ist eine ganz, ganz andere Nummer,

00:09:06: Sprecher 1: zwei Hunde zu führen.

00:09:07: Sprecher 1: Denn je nachdem können sich nämlich auch Verhaltensweisen

00:09:10: Sprecher 1: voneinander abgeguckt werden.

00:09:12: Sprecher 1: Und die sind nicht immer nur die positiven.

00:09:13: Sprecher 1: Es können sich auch negative Verhaltensweisen abgeguckt werden.

00:09:16: Sprecher 1: Wie damals beispielsweise bei Katie und Gaia.

00:09:18: Sprecher 1: Gaia, Galgo.

00:09:20: Sprecher 1: Und ausgeprägt mit einem drastischen Jagdtrieb.

00:09:23: Sprecher 1: Katie ebenfalls.

00:09:24: Sprecher 1: Und mit Katie habe ich jahrelang daran gearbeitet,

00:09:27: Sprecher 1: dass sie sich zurücknimmt, was auch jahrelang wunderbar

00:09:29: Sprecher 1: funktioniert hat.

00:09:29: Sprecher 1: Und dann kam Gaia.

00:09:30: Sprecher 1: Und mit Gaia musste ich ebenfalls sehr hart

00:09:32: Sprecher 1: daran arbeiten, dass sie lernt, sich zurückzunehmen.

00:09:34: Sprecher 1: Also eine Alternative annehmen zu können, anstatt ständig

00:09:37: Sprecher 1: nur aufs Jagen zu achten, aufs Jagen gehen

00:09:39: Sprecher 1: zu achten.

00:09:40: Sprecher 1: Ja, aber natürlich ist es auch das ein

00:09:42: Sprecher 1: oder andere Mal passiert, dass Gaia dann durchgestartet

00:09:44: Sprecher 1: ist.

00:09:44: Sprecher 1: Und Katie sich dieses Verhalten direkt wieder mit

00:09:47: Sprecher 1: angewöhnt hat.

00:09:48: Sprecher 1: Also hatte ich zwei Jägers-Lillies hier dann

00:09:50: Sprecher 1: bei mir zu Hause.

00:09:51: Sprecher 1: Also es sind nicht immer nur positive Angewohnheiten,

00:09:54: Sprecher 1: die sich dann voneinander abgeguckt werden.

00:09:56: Sprecher 1: Und zwei Hunde zu führen, bedeutet auch wirklich

00:09:59: Sprecher 1: eine Menge Verantwortung.

00:10:01: Sprecher 1: Besonders wenn es zwei große Hunde sind.

00:10:03: Sprecher 1: Ob du da auch wirklich standhalten kannst.

00:10:05: Sprecher 1: Ganz, ganz wichtig, dass du da mit deinen

00:10:07: Sprecher 1: Hunden an der Leinenführigkeit trainierst.

00:10:09: Sprecher 1: An der Artgenossenverträglichkeit trainierst.

00:10:12: Sprecher 1: Dass deine zwei Hunde dann nicht gleichzeitig durchstarten

00:10:17: Sprecher 1: mit Abwehrverhalten, wenn ihr draußen spazieren geht und

00:10:20: Sprecher 1: es begegnet euch eine Artgenosse.

00:10:22: Sprecher 1: Also das sind all so Sachen, da musst

00:10:23: Sprecher 1: du dir im Vorfeld ganz, ganz sicher darüber

00:10:26: Sprecher 1: sein, ob das auch alles wirklich so gestemmt

00:10:29: Sprecher 1: werden kann.

00:10:30: Sprecher 1: Es sollte sich auf gar keinen Fall leichtfertig

00:10:33: Sprecher 1: ein Zweithund ins Haus geholt werden.

00:10:35: Sprecher 1: Genauso gut überlegt wie mit dem Ersthund.

00:10:37: Sprecher 1: Genauso gut sollte man sich das mit dem

00:10:38: Sprecher 1: Zweithund auch überlegen.

00:10:39: Sprecher 1: Denn auch dieser Hund soll sich ja bei

00:10:42: Sprecher 1: dir und dem anderen Hund dann rundum wohlfühlen.

00:10:46: Sprecher 1: Und das ist nämlich auch wieder so ein

00:10:47: Sprecher 1: Punkt.

00:10:48: Sprecher 1: Es geht ja jetzt auch nicht nur um

00:10:49: Sprecher 1: deinen schon bestehenden Hund, den du zu Hause

00:10:51: Sprecher 1: hast.

00:10:52: Sprecher 1: Du musst ja auch schauen, ob der Zweithund

00:10:54: Sprecher 1: überhaupt kompatibel ist für eine Mehrhunderhaltung.

00:10:57: Sprecher 1: Du siehst, es nimmt kein Ende, was man

00:10:59: Sprecher 1: da alles beachten muss.

00:11:01: Sprecher 1: Du musst auch den dann erstmal wirklich richtig

00:11:03: Sprecher 1: gut kennenlernen, um dann da dir ganz sicher

00:11:05: Sprecher 1: sein zu können, dass diese beiden Hunde da

00:11:08: Sprecher 1: auch wirklich kompatibel sind.

00:11:09: Sprecher 1: Und dass diese beiden Hunde sich dann da

00:11:11: Sprecher 1: wohlfühlen.

00:11:12: Sprecher 1: Wenn man jetzt einen Welpen hat, dann kann

00:11:14: Sprecher 1: der das natürlich bis zu einem gewissen Grad

00:11:16: Sprecher 1: sehr gut lernen, klar zu kommen damit.

00:11:19: Sprecher 1: Aber ob dieser Hund es später auch genießt,

00:11:23: Sprecher 1: das ist wieder was anderes.

00:11:24: Sprecher 1: Die Form, die ich dann halt die ganze

00:11:26: Sprecher 1: Zeit erlebt habe, dass die Hunde sich dann

00:11:28: Sprecher 1: dulden, aber sagen, okay, wenn der jetzt weg

00:11:31: Sprecher 1: ist, dann ist das auch sehr gut, vielleicht

00:11:33: Sprecher 1: sogar auch noch besser.

00:11:36: Sprecher 1: Dass man sich da ganz, ganz sicher sein

00:11:38: Sprecher 1: kann, dass diese Hunde auch ein wirklich entspanntes

00:11:41: Sprecher 1: und schönes Leben bei dir zusammen dann verbringen

00:11:45: Sprecher 1: dürfen.

00:11:46: Sprecher 1: Das ist alles Management, muss alles sehr gut

00:11:48: Sprecher 1: geplant werden.

00:11:50: Sprecher 1: Und ich möchte dir ans Herz legen, dass

00:11:53: Sprecher 1: du dich da unbedingt sehr, sehr, sehr gewissenhaft

00:11:56: Sprecher 1: darauf vorbereitest.

00:11:58: Sprecher 1: Denn ich habe es nicht selten erlebt, dass

00:12:00: Sprecher 1: Hunde wieder abgegeben werden mussten, weil zu Hause

00:12:04: Sprecher 1: einfach Beißereien an der Tagesform schon waren.

00:12:08: Sprecher 1: Dass Hunde separiert werden mussten, dass Hunde nicht

00:12:11: Sprecher 1: mehr alleine gelassen werden konnten, weil sie ständig

00:12:13: Sprecher 1: sich gebissen haben, dass sich ständig um alle

00:12:16: Sprecher 1: Ressourcen gestritten worden ist.

00:12:18: Sprecher 1: Das ist dann kein Spaß mehr für die

00:12:20: Sprecher 1: Hunde und auch super gefährlich und auch für

00:12:22: Sprecher 1: dich gefährlicher, wenn du so eine Beißerei dann

00:12:24: Sprecher 1: da reingerätst.

00:12:25: Sprecher 1: Also du musst bitte ganz, ganz genau überlegen,

00:12:28: Sprecher 1: ob das auch alles wirklich so Sinn macht,

00:12:30: Sprecher 1: dein Vorhaben da Sinn macht.

00:12:32: Sprecher 1: Und wenn du merkst, dein Hund ist dafür

00:12:34: Sprecher 1: nicht geeignet, dann lass es.

00:12:36: Sprecher 1: Lass es besser sein.

00:12:37: Sprecher 1: Das ist mein Ratschlag an dich, dass du

00:12:41: Sprecher 1: auch noch weiterhin dein Leben schön genießen kannst

00:12:44: Sprecher 1: mit deinem Hund und das nicht nur dann

00:12:46: Sprecher 1: in Stress ausartet und Sorge ausartet.

00:12:49: Sprecher 1: Denn es soll ja ein schönes Leben sein,

00:12:52: Sprecher 1: was ihr da zusammen verbringen könnt.

00:12:53: Sprecher 1: Was natürlich eine wunderbare Möglichkeit ist, so etwas

00:12:58: Sprecher 1: perfekt auszuprobieren, ist sich als Pflegestelle anzubieten.

00:13:03: Sprecher 1: Richtig.

00:13:04: Sprecher 1: Einen Hund aus dem Tierschutzverein, aber achte bitte

00:13:06: Sprecher 1: da auf einen Tierschutzverein, der seriös ist.

00:13:11: Sprecher 1: Erkundige dich ganz genau bitte im Vorfeld über

00:13:13: Sprecher 1: diesen jeweiligen Tierschutzverein dann.

00:13:15: Sprecher 1: Hier kann ich schon auch ganz kurz einwerfen,

00:13:17: Sprecher 1: dass ich ein sehr großer Fan der Galgo

00:13:18: Sprecher 1: Hilfe bin.

00:13:18: Sprecher 1: Das ist ja mein Tierschutzverein des Vertrauens, für

00:13:21: Sprecher 1: den ich ja auch als Pflegestelle tätig bin.

00:13:23: Sprecher 1: Denn dort werden ganz, ganz klare und ehrliche

00:13:25: Sprecher 1: Entscheidungen getroffen für die Hunde und da wird

00:13:28: Sprecher 1: nichts vorgegaukelt.

00:13:29: Sprecher 1: Da wird nicht mit Emotionen gespielt, nur damit

00:13:32: Sprecher 1: Hunde irgendwie gerettet werden.

00:13:34: Sprecher 1: Das ist ganz, ganz wichtig, dass man da

00:13:35: Sprecher 1: halt immer drauf achtet.

00:13:39: Sprecher 1: Einen kurzen Moment bitte.

00:13:40: Sprecher 1: Ich möchte euch unbedingt etwas erzählen.

00:13:42: Sprecher 1: Und zwar geht es um die Darmgesundheit meines

00:13:44: Sprecher 1: Kleinen.

00:13:45: Sprecher 1: Dieser hatte von Anfang an, seit ich ihn

00:13:46: Sprecher 1: bekommen habe, immense Darmprobleme und habe hin und

00:13:49: Sprecher 1: her versucht mit diversen Supplements und bin dann

00:13:51: Sprecher 1: letztendlich auf das Supplement von Tradido gestoßen.

00:13:54: Sprecher 1: In meinem Fall habe ich die Variante Sensitive

00:13:57: Sprecher 1: genommen.

00:13:57: Sprecher 1: Dieses besteht aus extrudierten Leinsamen und einem Kräutermix,

00:14:01: Sprecher 1: ist zu 100% natürlich und hat meinem

00:14:03: Sprecher 1: Kleinen endlich dazu verholfen, dass sie seine Darmprobleme

00:14:06: Sprecher 1: quasi in Luft aufgelöst haben.

00:14:08: Sprecher 1: Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, euch davon

00:14:11: Sprecher 1: zu erzählen.

00:14:12: Sprecher 1: Besucht also gerne die Webseite von Tradidog unter

00:14:14: Sprecher 1: www.tradidog.de. Mit meinem Rabattcode HUNDEWOHL20 erhaltet

00:14:19: Sprecher 1: ihr als Neukunde 20% Rabatt.

00:14:21: Sprecher 1: Als Bestandskunde erhaltet ihr weiterhin immer 10%

00:14:23: Sprecher 1: Rabatt.

00:14:24: Sprecher 1: Alle Infos findet ihr auch in meinen Show

00:14:26: Sprecher 1: Notes.

00:14:28: Sprecher 1: So und jetzt wieder zurück zum Thema.

00:14:30: Sprecher 1: Also Pflegestelle, wenn man sich da als Pflegestelle

00:14:32: Sprecher 1: anbietet, dann ist das ja eine perfekte Möglichkeit

00:14:35: Sprecher 1: zu schauen, ob diese beiden Hunde auch wirklich

00:14:37: Sprecher 1: kompatibel sind.

00:14:39: Sprecher 1: Und wenn sie es nicht sind, dann wird

00:14:41: Sprecher 1: halt der Job einer Pflegestelle weiter fortgeführt.

00:14:45: Sprecher 1: Nämlich dann für den Pflegehund ein passendes Zuhause

00:14:48: Sprecher 1: gesucht und dann auch hoffentlich gefunden.

00:14:51: Sprecher 1: Also zu Hause hat bis jetzt eigentlich noch

00:14:52: Sprecher 1: jeder Hund in der Pflegestelle gefunden.

00:14:54: Sprecher 1: Und du bist ja auch bei sowas nicht

00:14:56: Sprecher 1: alleine.

00:14:57: Sprecher 1: Das sollte auch sehr, sehr, sehr gewissenhaft ausgesucht

00:14:59: Sprecher 1: werden.

00:15:00: Sprecher 1: Wende dich dann da an den Tierschutzverein und

00:15:01: Sprecher 1: suche mit ihm dann einen passenden Hund dann

00:15:03: Sprecher 1: aus, sodass ihr dann einen, ja, kennenlernen und

00:15:08: Sprecher 1: herantasten und schauen, ob es auch alles passt,

00:15:11: Sprecher 1: dann da nichts im Wege steht.

00:15:15: Sprecher 1: So, meine Lieben, dann kommen wir jetzt hier

00:15:18: Sprecher 1: wieder zu unserem ganz besonderen Teil, nämlich eure

00:15:20: Sprecher 1: Fragen, die ihr mir bei Instagram habt zukommen

00:15:23: Sprecher 1: lassen, die ich nun hier für euch beantworten

00:15:26: Sprecher 1: werde.

00:15:27: Sprecher 1: Und ja, diesmal sind einige mehr eingetodelt als

00:15:30: Sprecher 1: sonst.

00:15:31: Sprecher 1: Und ja, super, super spannende Fragen mit dabei.

00:15:35: Sprecher 1: Und ich freue mich sehr darauf, sie jetzt

00:15:37: Sprecher 1: hier für euch beantworten zu können.

00:15:39: Sprecher 1: Fangen wir doch direkt an.

00:15:41: Sprecher 1: Also erste Frage lautet, wie einen zweiten passenden

00:15:45: Sprecher 1: Hund aussuchen?

00:15:48: Sprecher 1: Ja, das ist eine super gute Frage.

00:15:51: Sprecher 1: Und ja, man sollte natürlich auf die Charaktereigenschaften

00:15:54: Sprecher 1: beider Hunde achten.

00:15:57: Sprecher 1: Dass man da sich jetzt nicht zwei extrem

00:16:01: Sprecher 1: unsichere Hunde zulegt oder zwei extrem ängstliche Hunde

00:16:05: Sprecher 1: oder zwei extrem zu Dominanz neigende Hunde.

00:16:09: Sprecher 1: Also, dass man da so ein bisschen für

00:16:11: Sprecher 1: Ausgeglichenheit sorgt.

00:16:13: Sprecher 1: Das ist von der Charakterauswahl jetzt wichtig.

00:16:16: Sprecher 1: Und dann muss man natürlich auch schauen, ob

00:16:19: Sprecher 1: die beiden Hunde zusammenpassen.

00:16:21: Sprecher 1: Das kann man am besten herausfinden, indem man,

00:16:24: Sprecher 1: wenn man den ersten Hund kennenlernt, ja, man

00:16:28: Sprecher 1: begibt sich ja dann als Menschen erstmal zu

00:16:30: Sprecher 1: dem Hund und schaut erstmal, ob dieser Hund

00:16:32: Sprecher 1: überhaupt zu uns Menschen passt.

00:16:34: Sprecher 1: Und wenn das passt, dann nimmt man beim

00:16:37: Sprecher 1: nächsten Besuch am besten den ersten einmal mit

00:16:39: Sprecher 1: und schaut, ob die beiden Hunde sich auch

00:16:41: Sprecher 1: wirklich verstehen würden.

00:16:43: Sprecher 1: Weil wenn man dann merkt, dass die beim

00:16:45: Sprecher 1: ersten Zusammentreffen schon überhaupt nicht wirklich stimmig sind,

00:16:49: Sprecher 1: dann ist das kein gutes Zeichen.

00:16:51: Sprecher 1: Heißt jetzt nicht, dass sie sich nicht irgendwann

00:16:53: Sprecher 1: zusammenfinden können.

00:16:55: Sprecher 1: Aber es ist eigentlich ein gutes Anzeichen dafür,

00:16:59: Sprecher 1: dass es nicht so ganz passen könnte.

00:17:02: Sprecher 1: Wobei es aber auch natürlich bei Hunden, wo

00:17:04: Sprecher 1: man anfänglich jemand der Meinung war, dass sie

00:17:07: Sprecher 1: gut zusammenpassen, sich nachher dann ja auch auseinandergelebt

00:17:12: Sprecher 1: haben, dass Unstimmigkeiten entstanden sind.

00:17:14: Sprecher 1: Weil der Mensch sich vielleicht zu wenig damit

00:17:17: Sprecher 1: eingebracht hat.

00:17:19: Sprecher 1: Aber auf jeden Fall ist das die Antwort

00:17:20: Sprecher 1: auf die Frage, wie einen zweiten passenden Hund

00:17:23: Sprecher 1: aussuchen.

00:17:24: Sprecher 1: Ja, die Charaktereigenschaften beider Hunde müssen miteinbezogen werden

00:17:27: Sprecher 1: und dann am besten schauen bei einem Vorabtreffen,

00:17:31: Sprecher 1: ob die beiden Hunde sich verstehen.

00:17:33: Sprecher 1: So, nächste Frage.

00:17:34: Sprecher 1: Woher weiß ich, dass mein Hund sich über

00:17:36: Sprecher 1: einen zweiten Hund im Rudel freuen würde?

00:17:39: Sprecher 1: Ja, woher weiß ich das?

00:17:41: Sprecher 1: Das muss man erstmal an dem Hund selbst

00:17:45: Sprecher 1: herausfinden, ob er denn überhaupt für eine Mehrhundehaltung

00:17:50: Sprecher 1: geeignet ist.

00:17:51: Sprecher 1: Denn das ist tatsächlich nicht jeder Hund.

00:17:55: Sprecher 1: Viele Hunde sogar finden es alleine mit ihrem

00:17:59: Sprecher 1: Menschen cooler.

00:18:01: Sprecher 1: Ja, ich habe jetzt schon ganz oft die

00:18:02: Sprecher 1: Erfahrung gemacht, dass sie sich weitaus wohler fühlen

00:18:05: Sprecher 1: als mit noch einem Artgenossen im Haus.

00:18:07: Sprecher 1: Ich habe es tatsächlich bis dato immer so

00:18:09: Sprecher 1: gehabt, dass ich, wenn ich jetzt eine Mehrhundehaltung

00:18:12: Sprecher 1: habe oder hatte, dass sich meine Hunde akzeptiert

00:18:17: Sprecher 1: haben.

00:18:18: Sprecher 1: Ja, die haben sich akzeptiert, aber mehr auch

00:18:20: Sprecher 1: nicht.

00:18:21: Sprecher 1: Die konnten auch wunderbar ohne die anderenjenigen leben.

00:18:25: Sprecher 1: Das hätte die gar nicht gejuckt.

00:18:27: Sprecher 1: Die einzigen, wirklich tatsächlich einzigen zwei, die, oh

00:18:31: Sprecher 1: Gott, das war Katie und Conan.

00:18:33: Sprecher 1: Aber man muss auch da bedenken, dass Conan

00:18:35: Sprecher 1: ja quasi wie Katies Ziehpapa war.

00:18:37: Sprecher 1: Katie ist ja damals mit acht Wochen schon

00:18:39: Sprecher 1: zu uns gekommen, sehr, sehr, sehr früh, weil

00:18:41: Sprecher 1: die Mutter sich nicht gekümmert hat.

00:18:43: Sprecher 1: Dann haben wir Katie schon sehr früh aufgenommen.

00:18:44: Sprecher 1: Katie war ja ein Upswurf.

00:18:46: Sprecher 1: Das war eine Beziehung, die zwei, das war

00:18:49: Sprecher 1: wunderbar.

00:18:49: Sprecher 1: Also das war auch der einzige Hund in

00:18:51: Sprecher 1: Katies Leben, an dem sie wirklich, wirklich gehangen

00:18:54: Sprecher 1: hat.

00:18:54: Sprecher 1: Und danach kam nie wieder ein Hund, für

00:18:56: Sprecher 1: den sie sich interessiert hat.

00:18:57: Sprecher 1: Alle anderen hat sie akzeptiert, weil sie auch

00:18:59: Sprecher 1: ganz genau wusste, sie braucht sich da auch

00:19:00: Sprecher 1: nicht groß darum zu kümmern.

00:19:01: Sprecher 1: Ich regele das alles.

00:19:02: Sprecher 1: Und ansonsten war das für sie einfach nur

00:19:07: Sprecher 1: okay.

00:19:08: Sprecher 1: Und deswegen, ob er sich darüber freuen würde.

00:19:11: Sprecher 1: Es gibt natürlich auch Hunde, bei denen merkt

00:19:12: Sprecher 1: man das, bei den Artgenossenkontakten draußen, wie sie

00:19:17: Sprecher 1: sich den Artgenossen widmen.

00:19:19: Sprecher 1: Ob sie da wirkliches Interesse haben, die gemeinsame

00:19:23: Sprecher 1: Zeit mit den Artgenossen genießen oder ob sie

00:19:27: Sprecher 1: sich halt nur viel mit dem Artgenossen beschäftigen,

00:19:30: Sprecher 1: weil sie in einem Klärungsbedarf stecken.

00:19:32: Sprecher 1: Das hört sich jetzt wieder etwas komplizierter an.

00:19:34: Sprecher 1: Das ist es auch tatsächlich erstmal.

00:19:36: Sprecher 1: Da müssten wir uns mal in einer anderen

00:19:39: Sprecher 1: Podcast-Folge tiefer mit beschäftigen.

00:19:41: Sprecher 1: Oder halt natürlich in meinem 360°-Hundeverständnis.

00:19:45: Sprecher 1: Da gehe ich natürlich ganz intensiv auf solche

00:19:48: Sprecher 1: Fragen und Themen ein, wo man sich das

00:19:50: Sprecher 1: allumfassende Verständnis für Verhalten und Sprache unserer Hunde

00:19:53: Sprecher 1: aneignen kann.

00:19:54: Sprecher 1: Wo man dann auch an dem Verhalten des

00:19:56: Sprecher 1: Hundes ganz klar erkennen kann, ob er sich

00:19:58: Sprecher 1: jetzt gerade freut, beziehungsweise ob er die Anwesenheit

00:20:01: Sprecher 1: eines Artgenossen genießt oder ob er da mit

00:20:05: Sprecher 1: Überforderung oder sonstigen Klärungsbedarf reagiert.

00:20:10: Sprecher 1: Also Körpersprachenverhalten auseinandersetzen, lesen beim Hund, wie er

00:20:14: Sprecher 1: sich mit anderen Hunden versteht, wie er sich

00:20:16: Sprecher 1: mit anderen, also anderen Hunden gegenüber verhält und

00:20:19: Sprecher 1: dann daraus seine Schlüsse ziehen, ob er sich

00:20:21: Sprecher 1: wohlfühlen sollte mit anderen Hunden in seinem Zuhause.

00:20:25: Sprecher 1: Nächste Frage.

00:20:25: Sprecher 1: Ich habe einen 13 Wochen alten Frenchie.

00:20:28: Sprecher 1: Wir wurden gefragt, ob wir die Schwester auch

00:20:30: Sprecher 1: haben wollen.

00:20:36: Sprecher 1: Also ganz ehrlich, selbst ich mit meinem Know

00:20:38: Sprecher 1: -How würde das nicht machen wollen.

00:20:41: Sprecher 1: Ja, man kann das machen, aber es ist

00:20:44: Sprecher 1: sausau anstrengend mit zwei Welpen.

00:20:48: Sprecher 1: Das ist ganz klar.

00:20:49: Sprecher 1: Man muss ja beide gleichzeitig erziehen und dann

00:20:51: Sprecher 1: weiß man auch jetzt nicht, was hat man

00:20:52: Sprecher 1: denn da für zwei Charaktere.

00:20:53: Sprecher 1: Passen diese zwei Charaktere überhaupt zusammen?

00:20:56: Sprecher 1: Denn häufig kann man das in diesem frühen

00:20:58: Sprecher 1: Stadium noch gar nicht wirklich erkennen.

00:21:00: Sprecher 1: Das entwickelt sich nachher erst.

00:21:02: Sprecher 1: Das muss nachher erst mal reifen.

00:21:04: Sprecher 1: Und dann wäre es natürlich todtraurig, wenn man

00:21:07: Sprecher 1: sich dann doch wieder von einem von den

00:21:08: Sprecher 1: beiden trennen muss, weil diese beiden nicht kompatibel

00:21:11: Sprecher 1: sind.

00:21:12: Sprecher 1: Das ist eine ganz, ganz ernstzunehmende Angelegenheit und

00:21:16: Sprecher 1: sich ganz, ganz, ganz drüber bewusst werden muss.

00:21:18: Sprecher 1: Denn diese Verantwortung und was ich jetzt hier

00:21:22: Sprecher 1: natürlich auch noch zusätzlich erwähnen möchte, weil ihr

00:21:25: Sprecher 1: wisst ja, ich bin ja ein Freund von

00:21:26: Sprecher 1: klaren Worten und ein Freund von Aufklärung, ist

00:21:29: Sprecher 1: das Thema Qualzucht und Frenchie.

00:21:33: Sprecher 1: Dann hast du nicht nur einen Hund, der

00:21:35: Sprecher 1: dir ganz, ganz, ganz, ganz tiefes Loch an

00:21:37: Sprecher 1: die Tasche reißt in die Geldbörse, sondern hast

00:21:40: Sprecher 1: direkt zwei davon.

00:21:41: Sprecher 1: Heißt es nicht, dass dieser andere Hund jetzt

00:21:43: Sprecher 1: kein gutes Zuhause verdient hat.

00:21:45: Sprecher 1: Nicht wieder zu verstehen, sondern dass man das

00:21:49: Sprecher 1: selber auch stemmen können muss.

00:21:51: Sprecher 1: Das ist das, warum ich das jetzt erwähne.

00:21:54: Sprecher 1: Wenn ich jetzt gerade schon überlege, kriege ich

00:21:56: Sprecher 1: das überhaupt mit einem Frenchie, mit einer französischen

00:21:59: Sprecher 1: Bulldogge hin?

00:22:00: Sprecher 1: Man muss sich das wirklich einmal realistisch vorrechnen,

00:22:03: Sprecher 1: was eine französische Bulldogge kosten könnte.

00:22:06: Sprecher 1: Nicht jede französische Bulldogge ist ein Fall für

00:22:09: Sprecher 1: wöchentliche Tierarztbesuche.

00:22:11: Sprecher 1: Das meine ich damit gar nicht.

00:22:11: Sprecher 1: Aber es gibt sie.

00:22:13: Sprecher 1: Es gibt Schwerkranke darunter.

00:22:14: Sprecher 1: Und wenn ich dann so höre, ob dann

00:22:17: Sprecher 1: halt noch die andere gewollt ist, dann kann

00:22:19: Sprecher 1: man schwer davon ausgehen, dass es jetzt wieder

00:22:21: Sprecher 1: so ein Upswurf oder sowas ist.

00:22:23: Sprecher 1: Oder so eine Hinterhufzüchtung, wo der Züchter sowieso

00:22:26: Sprecher 1: ohnehin nicht so viel Wert auf ein gutes

00:22:28: Sprecher 1: Zuhause des Hundes legt.

00:22:30: Sprecher 1: Und deswegen, also ganz klar würde ich dir

00:22:33: Sprecher 1: davon abraten.

00:22:34: Sprecher 1: Das ist mein Resümee aus dem Ganzen.

00:22:36: Sprecher 1: Nächste.

00:22:37: Sprecher 1: Sollte man bei einem Angsthund einen souveränen Hund

00:22:40: Sprecher 1: dazu adoptieren?

00:22:42: Sprecher 1: Jein.

00:22:42: Sprecher 1: Sollen sollte man das sowieso nicht.

00:22:45: Sprecher 1: Man kann es machen.

00:22:46: Sprecher 1: Also zu einem Angsthund.

00:22:48: Sprecher 1: Ein souveräner anderer Hund kann wunderwirken.

00:22:52: Sprecher 1: Das auf jeden Fall.

00:22:53: Sprecher 1: Der Angsthund kann sich an dem souveränen Verhalten

00:22:56: Sprecher 1: des anderen Hundes orientieren und sich dann dadurch

00:23:00: Sprecher 1: dann sicherer fühlen.

00:23:02: Sprecher 1: Ich habe das auch hier mit Ruffy und

00:23:04: Sprecher 1: mit Katie gehabt, dass seit Katie nicht mehr

00:23:06: Sprecher 1: da ist, ich das auf jeden Fall merke,

00:23:08: Sprecher 1: dass der Kleine es weitaus schwieriger hat, sich

00:23:10: Sprecher 1: an die Umwelt zu gewöhnen, Umweltreize zu verarbeiten,

00:23:13: Sprecher 1: als zu der Zeit, wo Katie noch da

00:23:15: Sprecher 1: war.

00:23:15: Sprecher 1: Von daher kann das auf jeden Fall wirklich

00:23:18: Sprecher 1: guttun, aber nicht unbedingt.

00:23:21: Sprecher 1: Es kann natürlich auch gut sein, dass die

00:23:23: Sprecher 1: zwei Hunde sich an sich nicht so wirklich

00:23:25: Sprecher 1: verstehen.

00:23:26: Sprecher 1: Das ist auch immer so ein Ding, was

00:23:29: Sprecher 1: man da auch mal mit einbeziehen muss und

00:23:32: Sprecher 1: was man auch unbedingt beachten muss.

00:23:34: Sprecher 1: Denn das Thema Lernen geht ja nicht nur

00:23:37: Sprecher 1: in eine Richtung.

00:23:39: Sprecher 1: Denn nicht nur der Hund mit den, ich

00:23:42: Sprecher 1: sage jetzt mal negativen Eigenschaften, also die Angst,

00:23:46: Sprecher 1: kann sich die positiven Eigenschaften bei dem souveränen

00:23:49: Sprecher 1: Hund angucken, sondern auch andersrum.

00:23:53: Sprecher 1: Hunde aus ihrer Sicht machen ja nichts falsch

00:23:55: Sprecher 1: und nichts richtig, so wie wir das jetzt

00:23:56: Sprecher 1: immer so bestimmen, sondern sie handeln situationsbedingt.

00:24:00: Sprecher 1: Je nachdem, was der Angsthund für ein Verhalten

00:24:02: Sprecher 1: an den Tag legt, da kann sich der

00:24:04: Sprecher 1: andere Hund dann auch dieses Verhalten mit abgucken.

00:24:06: Sprecher 1: Also wie gesagt, Lernen geht in beide Richtungen,

00:24:10: Sprecher 1: nicht nur in eine.

00:24:12: Sprecher 1: Kann man vorab einschätzen, ob der Ersthund lieber

00:24:15: Sprecher 1: Einzelhund bleiben sollte?

00:24:16: Sprecher 1: Ja, das kann man vorher wunderbar einschätzen.

00:24:18: Sprecher 1: Genau, mit dem Freund haben wir das ja

00:24:20: Sprecher 1: vorher gehabt.

00:24:20: Sprecher 1: Da habe ich das ja anders beantwortet.

00:24:22: Sprecher 1: Nun ist die Frage etwas anders gestellt.

00:24:24: Sprecher 1: Kann man vorab einschätzen, ob der Ersthund lieber

00:24:26: Sprecher 1: Einzelhund bleiben sollte?

00:24:27: Sprecher 1: So, das kann man sehr gut einschätzen.

00:24:30: Sprecher 1: Und zwar, indem man schaut, wie der Hund

00:24:33: Sprecher 1: sich mit anderen Hunden verhält.

00:24:35: Sprecher 1: Also meine Katie hat ganz klares Desinteresse anderen

00:24:40: Sprecher 1: Hunden gegenüber gezeigt.

00:24:42: Sprecher 1: Also man kann davon ausgehen, dass, sagen wir

00:24:44: Sprecher 1: mal, 30 Hunden, die wir gesehen haben, hat

00:24:47: Sprecher 1: die Katie zweimal Interesse gezeigt.

00:24:49: Sprecher 1: Und das auch nochmal ganz kurz, und dann

00:24:50: Sprecher 1: war es auch schon wieder fertig.

00:24:51: Sprecher 1: Also gespielt hat die sowieso überhaupt gar nicht

00:24:54: Sprecher 1: mit anderen Hunden.

00:24:56: Sprecher 1: Auch der Tagesbetreuung damals überhaupt nicht.

00:24:58: Sprecher 1: Also Katie hat ganz klares Desinteresse gezeigt an

00:25:02: Sprecher 1: anderen Hunden.

00:25:02: Sprecher 1: Die hat kein aggressives Abwehrverhalten gezeigt.

00:25:05: Sprecher 1: Einfach nur ganz klares Desinteresse.

00:25:07: Sprecher 1: Und dann ist ganz klar, die hat keinen

00:25:08: Sprecher 1: Bock auf andere Hunde.

00:25:09: Sprecher 1: Die ist mit ihren Menschen rundum zufrieden.

00:25:13: Sprecher 1: Und deshalb war Katie auch ein perfekter Einzelhund.

00:25:18: Sprecher 1: Also zwar zwischendurch ihre Besucherhunde, aber ihr ging

00:25:20: Sprecher 1: es als Einzelhund wunderbar.

00:25:22: Sprecher 1: Die letzte Zeit.

00:25:23: Sprecher 1: Die erste Zeit war sie natürlich ein Mehrhundehund.

00:25:26: Sprecher 1: So, und die zweite Sache, wo man das

00:25:28: Sprecher 1: ausmachen kann, ist, wenn ein Hund ja schon

00:25:30: Sprecher 1: Abwehrverhalten anderen Hunden gegenüber zeigt.

00:25:31: Sprecher 1: Das Abwehrverhalten ist eigentlich auch ein eindeutiges Anzeichen

00:25:36: Sprecher 1: dafür, dass der Hund sich andere Artgenossen vom

00:25:38: Sprecher 1: Leib halten möchte.

00:25:40: Sprecher 1: Das heißt aber nicht, dass der Hund dies

00:25:41: Sprecher 1: auch im häuslichen Bereich anwendet.

00:25:44: Sprecher 1: Wenn der Mensch die nötige Führung zeigt, das

00:25:47: Sprecher 1: nötige Management an den Tag legt, können die

00:25:49: Sprecher 1: Hunde sich da wunderbar nach orientieren, sodass das

00:25:54: Sprecher 1: Abwehrverhalten dann im Haus nicht gezeigt wird.

00:25:57: Sprecher 1: Aber nichtsdestotrotz ist das halt ein Verhalten, was

00:26:00: Sprecher 1: eigentlich ganz klar zeigt, ich möchte keine anderen

00:26:03: Sprecher 1: Hunde in meiner Nähe.

00:26:04: Sprecher 1: Es gibt auch Einzelfälle, wo dann auch ein

00:26:08: Sprecher 1: Hund, der draußen ganz arges Abwehrverhalten anderen Hunden

00:26:10: Sprecher 1: gegenüber deutet, zu Hause in der Mehrhundehaltung mit

00:26:13: Sprecher 1: dem anderen Hund im Bettchen schläft und die

00:26:15: Sprecher 1: Gemeinsamkeit genießt.

00:26:17: Sprecher 1: Sowas gibt es natürlich auch.

00:26:18: Sprecher 1: Es kommt auch immer auf die Ursache für

00:26:20: Sprecher 1: das Abwehrverhalten an.

00:26:21: Sprecher 1: Deswegen war das nur eine pauschale Aussage.

00:26:25: Sprecher 1: Um das ganz genau ausmachen zu können, muss

00:26:28: Sprecher 1: man das wirklich vor Ort kennenlernen, die Tiere.

00:26:31: Sprecher 1: Und dann kann man da eine ganz genaue

00:26:33: Sprecher 1: Einschätzung zu geben.

00:26:35: Sprecher 1: Was sollte der Ersthund mitbringen oder können an

00:26:38: Sprecher 1: Grundgehorsam etc.?

00:26:40: Sprecher 1: Wie gemerkt, habe ich schon wieder die nächste

00:26:41: Sprecher 1: Frage jetzt hier angenommen.

00:26:43: Sprecher 1: Also Grundgehorsam ist natürlich von allergrößter Bedeutung, dass

00:26:48: Sprecher 1: der Hund schon so weit erzogen ist, dass

00:26:51: Sprecher 1: ich die Erziehung quasi als abgeschlossen bemerken kann.

00:26:56: Sprecher 1: Dass ich da nicht zwei Hunde erziehen muss.

00:26:59: Sprecher 1: Aber nur weil der Ersthund schon wunderbar erzogen

00:27:05: Sprecher 1: ist, also die Alltagsregeln kennt, leidenführig ist, alleine

00:27:08: Sprecher 1: bleiben kann, diese ganzen Dinge, die man mit

00:27:12: Sprecher 1: einem Hund in dem menschlichen Leben trainieren muss,

00:27:17: Sprecher 1: wenn er das alles schon kann, ist es

00:27:20: Sprecher 1: natürlich viel leichter, den nächsten Hund mit dazu

00:27:22: Sprecher 1: zu holen, um dann mit ihm das Training

00:27:25: Sprecher 1: stattfinden zu lassen.

00:27:26: Sprecher 1: Das ist halt noch mehr Arbeit, wenn man

00:27:28: Sprecher 1: mit zwei Hunden trainieren muss, als wenn man

00:27:31: Sprecher 1: nur mit einem Hund trainiert.

00:27:34: Sprecher 1: Deshalb würde ich da auf jeden Fall raten,

00:27:36: Sprecher 1: dass das schon alles der Ersthund können sollte,

00:27:41: Sprecher 1: damit man es einfach leichter hat, sich dann

00:27:43: Sprecher 1: auf den zweiten Hund, der das alles dann

00:27:46: Sprecher 1: noch lernen muss, fokussieren zu können.

00:27:48: Sprecher 1: So, nächste Frage.

00:27:48: Sprecher 1: Tonne dreijährige Labradorhündin und Kind, anderthalb Jahre, sie

00:27:55: Sprecher 1: genervt, Zweithund, wenn Kind älter.

00:27:58: Sprecher 1: Die Fragen sind immer ein bisschen komisch gestellt

00:27:59: Sprecher 1: für den einen oder anderen, der es nicht

00:28:00: Sprecher 1: kennt, weil der Fragesticker nicht einen ganzen Text

00:28:03: Sprecher 1: zulässt.

00:28:04: Sprecher 1: Deswegen bemühen sich da viele, den Satz so

00:28:08: Sprecher 1: zu gestalten, dass ich das dann auch verstehe.

00:28:10: Sprecher 1: Wenn die Labradorhündin und das Kind da schon

00:28:14: Sprecher 1: nicht wunderbar kompatibel sind, würde ich tunlichst davon

00:28:17: Sprecher 1: abraten, jetzt noch einen Hund dazu zu holen.

00:28:19: Sprecher 1: Da würde ich erstmal meine Konzentration voll darauf

00:28:22: Sprecher 1: legen, dass das mit den beiden wunderbar funktioniert.

00:28:26: Sprecher 1: Ja, 1,5 Jahre alt oder anderthalb Jahre

00:28:28: Sprecher 1: altes Kind, da gibt es noch ganz, ganz,

00:28:30: Sprecher 1: ganz viele Up and Downs, ganz, ganz, ganz,

00:28:33: Sprecher 1: ganz viel zu lernen.

00:28:34: Sprecher 1: Da würde ich tunlichst davon abraten, jetzt noch

00:28:36: Sprecher 1: einen Hund dazu zu holen und lieber Wert

00:28:39: Sprecher 1: darauf legen, dass die beiden harmonisch miteinander groß

00:28:42: Sprecher 1: werden können und ja, voneinander dann auch lernen

00:28:46: Sprecher 1: können.

00:28:48: Sprecher 1: So, nächste Frage.

00:28:49: Sprecher 1: Wie merke ich, ob der Ersthund den Welpen

00:28:51: Sprecher 1: mag, akzeptiert?

00:28:52: Sprecher 1: Unserer meidet den Welpen total.

00:28:54: Sprecher 1: Ja, das ist eigentlich schon mal eine klare

00:28:55: Sprecher 1: Aussage dazu, dass er keinen Bock auf den

00:28:57: Sprecher 1: hat.

00:28:58: Sprecher 1: Also der deutet ja dann anscheinend, als wenn

00:29:00: Sprecher 1: er ihn meidet, dann meidet er ihn und

00:29:04: Sprecher 1: seine Anwesenheit.

00:29:05: Sprecher 1: Wodan man das dann merkt, ob der den

00:29:07: Sprecher 1: akzeptiert?

00:29:08: Sprecher 1: Ja, indem er ihn nicht mehr meidet, indem

00:29:11: Sprecher 1: er beginnt, Kontakt mit ihm aufzunehmen, indem er

00:29:14: Sprecher 1: sich normal in seiner Anwesenheit verhält.

00:29:19: Sprecher 1: Das ist das, woran man das merken kann.

00:29:22: Sprecher 1: Es ist ja auch dann wichtig deinerseits, dass

00:29:25: Sprecher 1: du das Management zu Hause da richtig an

00:29:27: Sprecher 1: den Tag legst, dass du den Ersthund, also

00:29:30: Sprecher 1: den adulten Hund, den ausgewachsenen Hund, da nicht

00:29:32: Sprecher 1: der Sache immer sich selbst überlässt, sondern ihm

00:29:35: Sprecher 1: dann auch den nötigen Schutz bietest, dass du

00:29:38: Sprecher 1: zu Hause alles managst, sodass er sich dann

00:29:41: Sprecher 1: auch wieder sicherer und wohler fühlen kann.

00:29:45: Sprecher 1: Das gilt für beide Hunde, jeder seinen Platz,

00:29:48: Sprecher 1: jeder seinen Bereich.

00:29:50: Sprecher 1: Eigentlich sollte sich das dann alles einspielen, aber

00:29:52: Sprecher 1: ganz, ganz wichtig, überlasse die meisten Situationen besser

00:29:56: Sprecher 1: nicht und den Hunden so nach dem Motto,

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